Zerspanung

Tiefbohren und Fräsen in einer Aufspannung

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Mit den Tiefbohr-Fräszentren ist das Unternehmen bei Tiefbohrarbeiten nicht mehr von anderen Zulieferunternehmen abhängig und damit in der Lage, Kunden zuverlässige Angaben zur Auftragsabwicklung machen zu können. Und auf Termintreue legt RSB größten Wert.

Extrem steife Maschinenstruktur des Tiefbohr-Fräszentrums ermöglicht Bohrtiefen bis 2800 mm

Vario-Metall hat die vier vorhandenen Maschinen in drei Schichten ausgelastet. Geplant ist, die Kapazität um drei weitere Maschinen zu erweitern und damit das größte Tiefbohrzentrum Mitteldeutschlands zu betreiben. Mit der TFZ-Baureihe sind durch die extrem steife Maschinenstruktur Bohrtiefen bis 2800 mm und Bohrdurchmesser bis 65 mm möglich (Bild 4). Mit der ersten Maschine, der TFZ 2-1000, werden Bohrtiefen bis 1250 mm und Bohrdurchmesser bis 30 mm erreicht.

Die Spindelantriebsleistung beträgt 13 kW; damit sind Spindeldrehzahlen bis 6000 min—1 (optional bis 10 000 min—1) und ein Drehmoment von 85 Nm für gute Fräsleistungen möglich. Für die Fräsbearbeitung wird die Späneschleusenpatrone über ein Schnellwechselsystem entfernt. Die Kombinationsspindel taucht in eine zusätzliche Abstützung am vorderen Ende der Bohr-Fräseinheit (Bild 5). Diese Abstützung nimmt die beim Fräsen entstehenden Querkräfte auf.

Großzügig dimensionierte Beladetür macht Tiefbohr-Fräszentrum gut zugänglich

Die Eilganggeschwindigkeit der vier Linearachsen des Tiefbohr-Fräszentrums beträgt 20 m/min. Mit der TFZ 2-1000 lassen sich auch Gewinde bis M24 bohren. Im Fräsbetrieb wird ein Zerspanvolumen von 250 cm³/min erreicht. Der Rundtisch mit Abmessungen von 1100 mm × 1100 mm zur Vier-Seiten-Bearbeitung hat eine zulässige Belastung von 8 t. Eine optimale Zugänglichkeit der Maschine ist durch die großzügig dimensionierte Beladetür und durch eine zusätzliche Bedienertür gewährleistet.

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