MAG Boehringer Tieflochbohren auf einer Drehmaschine
Als ein Teil der Vorbearbeitungslinie für Kurbelwellen hat MAG Boehringer eine Öllochbohrmaschine konzipiert. Basis ist eine CNC-Drehmaschine NG250. Die Kombination eines Spiralwerkzeugs mit einem zweikanaligen Minimalmengenschmiersystem soll bei der modifizierten Drehmaschine eine hohe Bohrgeschwindigkeit und eine lange Werkzeugstandzeit garantieren.
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Die maximale Vorschubgeschwindigkeit beträgt 1000 mm/min. Dadurch soll die Taktzeit bei der Bearbeitung von Kurbelwellen verkürzt werden.
Die Zufuhr der Luft und des Öls in separaten Kanälen ermöglicht den Angaben zufolge eine optimale Versorgung mit Kühlschmiermittel beim Bearbeitungsvorgang. Das wiederum gewährleistet eine bestmögliche Standzeit des Werkzeugs und eine hohe Bohrqualität.
Vielseitige Bohrmöglichkeiten
Die Anordnung der beiden Bohrspindeln und die dazu gehörenden Werkzeugmagazine mit vier Werkzeugpositionen ermöglichen eine vielseitige Werkzeugkombination und -reihenfolge, um optimale Bearbeitungen und Bearbeitungszeiten zu erreichen.
Die Verwendung einer bereits vorhandenen Basismaschine soll eine Kostenreduzierung verschaffen – durch einfachere Instandhaltung, einheitliche Steuerungen, Vermeidung zusätzlicher Schulungskosten und Reduzierung der Ersatzteilhaltung.
Die Basismaschine wird auch bei den Operationen Endenbearbeitung, Ablängen und Zentrieren, beim Drehen, Dreh-Drehräumen und bei der Passlagerbearbeitung eingesetzt. Direkte absolute Messsysteme in allen Achsen, auch den beiden kompakten B-Achsen, machen Referenzpunktfahrten überflüssig und sorgen dafür, dass selbst nach einem Stromausfall interpolierend ohne Bohrerbruch aus der Bohrung gefahren werden kann.
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