Blaser Swisslube Tieflochbohren mit Formel-1-Geschwindigkeit
Auf rund 300 m² hat das Schmierstoffunternehmen Blaser Swisslube sein topmodernes Technologiecenter in Hasle-Rüegsau (Schweiz) erweitert. Ein Projekt mit der RWTH Aachen zeigt, wie das Tempo beim Tieflochbohren mit dem richtigen Schmierstoff drastisch beschleunigt werden kann.
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Zwei Fünf-Achsen-Bearbeitungscenter, ein Dreh- und Fräscenter, eine Fünf-Achsen-Werkzeugschleifmaschine sowie zwei neue CAD/CAM-Arbeitsplätze: Blaser Swisslube hat in dem Ende 2008 gegründeten Technologiecenter optimale Bedingungen dafür geschaffen, die neuesten Zerspanungstechnologien simulieren und testen zu können. „Das ermöglicht uns, unsere Kunden noch besser bei der Steigerung ihrer Produktivität und bei der Verbesserung ihrer Wirtschaftlichkeit und Bearbeitungsqualität zu unterstützen“, erklärt Geschäftsführer Marc Blaser.
Im Technologiecenter Prozesse und Schmierstoffe optimiert
Neben den Tests von neu entwickelten Kühlschmierstoffen für die Bearbeitung verschiedenster Materialien sowie der Simulation praxisnaher Fertigungssituationen ermöglicht die Infrastruktur auch die Austragung von Zerspanungsseminaren am Blaser-Hauptsitz in Hasle-Rüegsau. In Zusammenarbeit mit Kunden, Universitäten, Fachhochschulen oder Fachverbänden werden innovative Zerspanungstechnologien und neueste Werkstoffe mit verschiedenen Kühlschmierstoffen getestet und sowohl die Prozesse wie auch die Schmierstoffe optimiert und weiterentwickelt.
Der Einfluss von Kühlschmierstoffen auf den Zerspanungsprozess wird häufig unterschätzt, wie ein kürzlich gemeinsam mit der Technischen Hochschule Aachen durchgeführtes Projekt aufzeigt. Das Ziel des Projektes war es, die Bearbeitungszeit einer Tieflochbohrung in Vergütungsstahl von bislang drei Minuten bei gleichbleibender Qualität so weit als möglich zu reduzieren. Die RWTH Aachen hatte für diese Bearbeitung bis zur Zusammenarbeit mit Blaser Swisslube ein konventionelles Schneidöl verwendet.
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