Folienextrusion Tiefziehfolienanlage für Standardanwendungen
Für einen Folienausstoß von 200 bis 450 kg/h hat Reifenhäuser Extrusion die Tiefziehfolienanlage Mirex Smart entwickelt. Je nach Konzeption können damit bis zu dreischichtige Folienverbunde
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Für einen Folienausstoß von 200 bis 450 kg/h hat Reifenhäuser Extrusion die Tiefziehfolienanlage Mirex Smart entwickelt. Je nach Konzeption können damit bis zu dreischichtige Folienverbunde hergestellt werden. Die Standardanlage wird daher als Ergänzung zu den Hochleistungsreihe von Reifenhäuser angesehen, mit der sich bis zu neunschichtige Folienverbunde herstellen lassen.
Die Tiefziehanlage ist in Abhängigkeit von der Baugröße für für Folienbreiten von 550 bis 750 mm ausgelegt. Ein Extruder mit 70 oder 80 mm Schneckendurchmesser und AC-Antriebstechnik übernimmt die Kunststoffplastifizierung. Zur Formgebung ist die Breitschlitzdüse TZ 03 mit so genannte Flexlippe sowie externer Breitenverstellung für Foliendicken von 0,3 bis 1,5 mm installiert. Das Coextrusionssystem Reicofeed mit flexibler Schieber-Einstellung ermögliche Folien-Schichtdicken mit hoher Reproduzierbarkeit.
Das vertikale Glättwerk (Mirex W) mit Arbeitsbreiten von 700 und 900 mm ist mit hydraulischer Walzenzustellung, motorischer Spalteinstellung und Verfahrbarkeit des Glättwerks ausgestattet. Der Einstellenwickler hat einen Rollendurchmesser von 1000 mm. Die Anlage ist 13 m lang. Standardkomponenten prägen den kompakten Aufbau. Dadurch ergibt sich laut Reifenhäuser eine günstige Preisgestaltung, die weit unter 1 Mio. Euro liegt.
Die erste Version der Tiefziehfolienanlage wird in Kürze nach Saudi-Arabien geliefert. Sie ist mit einem Freiarmwickler ausgestattet und kann kann mit einem Thermoformautomaten als „Inline-Anlage“ kombiniert werden. Während K 2007 wird die Kompaktanlage von Reifenhäuser im Technologiezentrum in Troidorf vorgeführt.
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