Rohrleitungen Totraumfreie Edelstahlanschlüsse sichern den Durchfluss
Toträume in Rohrleitungsanschlüssen stellen immer wieder ein Risiko in der Produktion dar: Ob Rückstände hygienisch sensible Güter kontaminieren oder beispielsweise bei Farben und Lacken zu Inhomogenitäten führen – mit totraumfreien Anschlüssen sind die Anwender auf der sicheren Seite.
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Verschiedene Gründe sprechen für totraumfreie Anschlusslösungen aus Edelstahl. Zunächst fällt natürlich die Langlebigkeit, Beständigkeit und Robustheit des Materials ins Auge. Aber in hygienesensiblen Anwendungen, wie sie in der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie auftreten, steht vor allem die leichte und vollständige Reinigbarkeit im Mittelpunkt. Wo aufgrund einer hochwertigen und durchdachten Konstruktion keine Produktrückstände zurückbleiben können, kommt es erst gar nicht zu hartnäckigen Verunreinigungen und die Gefahr der Bildung von Biofilmen, des Wachstums von Verderbniskeimen oder von Kreuzkontaminationen mit nachfolgenden Medienströmen sinkt rapide.
Ecken, Kanten und tote Winkel behindern Durchfluss von Lacken und Farben
Ein weiterer Aspekt betrifft die Förderung von Lacken und Farben. Sie sind buchstäblich dafür bestimmt, gut auf Oberflächen zu haften, möglichst gleichmäßig in jede Ritze zu laufen und eine dauerhafte Oberflächenversiegelung zu bilden. In Ecken, Kanten und toten Winkeln von Schlauch- und Rohrleitungen hingegen würden diese Eigenschaften schnell zu Problemen und Ausfällen führen und den reibungsarmen Durchfluss behindern. Außerdem kommt es auf höchste Produktreinheit an, da schon geringste Beimischungen zu Farbtonverfälschungen oder Inhomogenitäten führen können.
Auch unter Kosten- und Umweltgesichtspunkten rechnen sich gut konstruierte Qualitätsverbindungen aus Edelstahl in Schlauch- und Rohrleitungen: Produktverluste werden minimiert – und die können in der Chemie- und Pharmaindustrie schnell sehr teuer werden. Die erforderliche Reinigung vor Produktumstellungen oder Betriebspausen geht schneller und mit weniger Reinigungsmitteln vonstatten und es entstehen auch geringere Mengen an Mischphasen, die nur geringwertiger weiterverwendet werden können oder gar verworfen werden müssen.
Totraumfreie Anschlüsse sichern Verbindung und Spüleigenschaften
Anschlüsse ohne Toträume, in denen sich Rückstände ablagern könnten, sind also wichtig für Kreisläufe mit empfindlichen Stoffen oder bewähren sich, wenn hohe Flexibilität durch häufigen Medienwechsel gefordert wird. In seiner umfangreichen Inoxline bietet Eisele für diese Einsätze das Programm Freeline mit totraum- und spaltfreien Anschlüssen, die besonders schnell und sicher von innen zu reinigen sind. Diese Konstruktion erlaubt die zuverlässige Spülung der Leitungen vor einem Medienwechsel. Es ist nicht erforderlich, die Anlagen für die Reinigung zu demontieren, da es keine Fugen gibt, in denen sich Rückstände ablagern können. Selbst sterile Umgebungen können so geschaffen werden.
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