Corporate Wear Tragekomfort beeinflusst Akzeptanz von Berufskleidung
Bei der Wahl der richtigen Berufskleidung kommt es auf viele Kriterien an: Schutzfunktion, Schnitt und Optik müssen genauso stimmen wie der Tragekomfort. „Anziehen und sich wohlfühlen“ lautet die Devise.
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Die meisten Arbeitnehmer tragen ihre Berufskleidung am Tag länger als ihre Freizeitkleidung. Da kommt es besonders auf den Tragekomfort und die Optik an. Nur dann wird sie akzeptiert und auch wirklich getragen. In Zusammenarbeit mit Konfektionären entwickelt die DBL – Deutsche Berufskleider Leasing GmbH, Zirndorf, deshalb Kollektionen, die exakt auf die Bedürfnisse der Träger zugeschnitten sind. Dies gilt für Kollektionen im Wellness-Segment genauso wie für Arbeits- und Schutzkleidung.
Haut und Kleidung müssen sich vertragen. Dabei ist das Gewebe zunächst der elementare Faktor für die Hautverträglichkeit. Schon beim Entwurf neuer Kollektionen wird auf hochwertige Produkte und Fasern gesetzt. Auf schädliche Farbsubstanzen oder chemische Zusätze, die die Stoffe besonders weich oder bügelleicht machen sollen, wird verzichtet. Denn diese Stoffe können – gerade bei körperlich schwer arbeitenden Menschen in Verbindung mit dem Schweiß – zu Hautirritationen führen.
Die DBL-Berufskleider-Kollektionen bestehen deshalb aus Geweben, die nach dem Öko-Tex-Standard 100 geprüft und zertifiziert sind. Damit gelten sie als frei von gesundheitsbedenklichen Schadstoffmengen. Die Prüfung erfolgt dabei nach einem international verbindlichen Kriterienkatalog anhand von mehr als 100 Parametern. Dabei gilt: Je intensiver der Hautkontakt, desto höher die Anforderungen. Berufskleidung wird nach den Vorgaben der Produktklasse II geprüft – nur für Babykleidung gelten noch strengere Kriterien.
Schnitt der Berufskleidung ist mitentscheidend
Außer dem Gewebe ist der Schnitt der Kleidung enorm wichtig. Nur bequeme Kollektionen, die Bewegungsfreiheit geben, lassen die Haut atmen. Eine Hose, die aufgrund des Designs scheuert, oder ein Hemd, das zu eng am Körper anliegt, kann Ursache für dermatologische Reizungen sein. Die arbeitsplatzgerechte, passgenaue Form der Berufskleidung ist wichtig.
Nicht minder wichtig ist die Pflege und Reinigung der Berufskleidung. Waschmittel sind zwar nötig, aber sparsam anzuwenden. Automatische Dosieranlagen stimmen das Waschmittel – übrigens nur hochwertige, unbedenkliche Substanzen namhafter Hersteller – genau auf Menge, Verschmutzungsgrad, Temperatur und Waschdauer der Berufskleidung ab. Das heißt, so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Die Textilien werden damit schonend gepflegt. Dazu gehört auch, dass die Berufskleidung im letzten Spülgang noch einmal von allen Rückständen des Waschmittels befreit wird. Dafür steht auch die Qualitätssicherung, die durch Stichproben kontinuierlich den pH-Wert kontrolliert. Als positiver Effekt dieser Pflegeverfahren ist zudem die geringere Umweltbelastung zu nennen, weil Wasserwiederaufbereitung und Wärmerückgewinnungsverfahren die vorhandenen Ressourcen nutzen.
Gesundheit beginnt bei der Konzeption von Berufskleidung
Dennoch kann es bisweilen zu Hautirritationen kommen, weil die Ursachen dafür von verschiedenen Einflüssen abhängen: Außer den Textilien und Waschverfahren sind das zum Beispiel der Hauttyp, Körperpflegeprodukte und die klimatischen Bedingungen am Arbeitsplatz. Die Wechselwirkung dieser verschiedenen Faktoren und der Haut können – in seltenen Fällen – zu Redaktionen der Haut führen. Von vornherein wird deshalb angestrebt, so die Deutsche Berufskleider-Leasing, solche Kriterien bereits bei der Konzeption der Berufskleidung auszuschalten, um die Gesundheit des Trägers nicht zu beeinträchtigen.
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