Smart Factory Interoperabilität zwischen allen Akteuren an Produktionslinien

Von Vivian Grampp 2 min Lesedauer

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Eine Plattform, die alle beteiligten Akteure an Produktionslinien vereint – Das möchte die Firma Transaction-Network möglich machen.

Dank CAD-Sichten und 3D-Ansicht können bei Fehlermeldungen beschädigte Bauteile schnell identifiziert werden. (Bild:  Transaction-Network)
Dank CAD-Sichten und 3D-Ansicht können bei Fehlermeldungen beschädigte Bauteile schnell identifiziert werden.
(Bild: Transaction-Network)

Maschinen, Systeme und weitere beteiligte Operatoren an einer Produktionslinie vernetzen und so Effizienz und Transparenz steigern – so lautet das Ziel. Wie Transaction-Network dies ermöglichen will, lesen Sie im Folgenden.

Offene Schnittstellen für eine einfache Integration

Laut dem Software-Entwickler sollte die Plattform Integration, Zusammenarbeit und Interoperabilität zwischen den verschiedenen Akteuren, Technologien und Systemen ermöglichen. Durch API-Schnittstellen und standardisierte Datenformate ließen sich neue Systeme problemlos integrieren, was – durch die Fokussierung auf nur ein System – zu geringeren Kosten führe.

„Waas“ für höhere Effizienz

Ein zentrales Feature ist das Wartungskonzept „Wartung-as-a-Service“ (WaaS). Dieses ermögliche eine kontinuierliche Wartung, die einem Abo-Modell gleiche. Statt vordefinierter Wartungsintervalle analysiere das System kontinuierlich die Maschinenzustände. Die Features im Detail:

  • Condition-Monitoring-Modul: Ein Modul, das alle Maschinendaten, von der Temperatur, über Vibration und Druck, überwacht und Abweichungen zum Normalbetrieb erkennt. Werden ungewöhnliche Daten gemessen, bedarf es für die Planung der Wartung keines manuellen Eingreifens. Vielmehr stößt das System selbst den Geschäftsprozess an, indem eine Benachrichtigung an den verantwortlichen Techniker verschickt wird.
  • Predictive-Maintenance-Modul: Die Wartung folgt keinem festgelegten Zeitplan, sondern findet auf Basis von Prognosen des Maschinenzustands durch Datenanalysen statt.
  • Automatische Ersatzteilbestellung

Ein Beispiel: Eine Maschine meldet auf Grundlage von Condition Monitoring automatisch, dass sie neues Öl benötigt. Daraufhin wird dieses automatisch bestellt, der Servicetechniker wird benachrichtigt und die Wartung erfolgt – und das zu einem Zeitpunkt, zu dem die Maschine ohnehin stillgestanden hätte. Die Wartungs- und Reparaturhistorie gibt dabei Aufschluss über wiederkehrende Fehler.

Schnelle Hilfe bei Stillständen

Und was, wenn eine Maschine doch einmal ausfällt? Auch hier unterstütze das Ökosystem von Transaction-Network, das Dank benutzerfreundlicher Schnittstellen intuitiv nutzbar sei. Eine visuelle Ersatzteilidentifikation gebe schnell Auskunft darüber, welches Bauteil auszutauschen sei. Dieses könne sofort über den im Ökosystem integrierten Webshop bestellt werden. Stehe ein 3D-Drucker zur Verfügung, sei es zudem möglich, das Ersatzteil direkt vor Ort zu drucken. Dafür müsse zuvor jedoch eine entsprechende Lizenz erworben werden. Die technische Dokumentation und Bedienungsanleitungen unterstützen anschließend beim Einbau. Weitere Hilfe biete außerdem der Remote Support, bei dem Techniker aus der Ferne auf die Maschinendaten zugreifen könnten.

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