MF Instruments Transientenrecorder mit reichlich Rechenpower

Redakteur: Jürgen Schreier

Die Transienten-Recorder Transcom von MF Instruments werden laufend auf den neuesten Stand der Technik gebracht. So sind die tragbaren Modelle Transcom-CompactX jetzt mit den Intel-Prozessoren i7 oder Xeon E3 Quad-Core ausgestattet.

Anbieter zum Thema

Der Transientenrecorder Transcom-CompactX-XL2 kann Videosequenzen parallel zu den analogen Messwerten anzeigen.
Der Transientenrecorder Transcom-CompactX-XL2 kann Videosequenzen parallel zu den analogen Messwerten anzeigen.
(Bild: MF Instruments)

Die neuen portablen Grundgeräte besitzen jetzt ein 17,3-Zoll-LED-Display mit 1920*1080 Pixeln Auflösung. Ist ein extrem schnelles Datenstreaming gefordert, stehen PCI Express-Karten (TPCE-Messmodule) bis 240 MHz Abtastrate pro Kanal und SSD-Festplatten zur Verfügung.

Der neue Transcom-CompactX-B2 mit Batteriebetrieb für maximal zwölf Kanäle arbeitet jetzt bis zu sechs Stunden ohne externe Stromversorgung. Durch zwei integrierte separate Akkus ist auch der Dauerbetrieb ohne Stromversorgung, lediglich durch Wechseln der Akkus, möglich. Alle Messmodule sind mit 14 respektive 16 bit Amplitudenauflösung und einer Grundgenauigkeit von 0,1 % ausgestattet. So sind auch bei bei schwierigen Messverhältnissen stets präzise Messungen möglich.

Betriebs- und Auswertesoftware Tranax wurde weiterentwickelt

Ebenso wurde die Betriebs- und Auswertesoftware Tranax weiterentwickelt. Beispielsweise können jetzt im „Schreiber-Modus“ während der Aufzeichnung direkt Anmerkungen zur Messung eingegeben werden. Ein neuer Formeleditor bietet noch mehr Möglichkeiten der Signalanalyse als zuvor. So sind Berechnungen noch während der Aufnahme über bereits vorhandene Messwerte möglich.

Dadurch können Kurvenverläufe bereits analysiert werden, während im Hintergrund die Messung weiterläuft. Das ist besonders bei der Überwachung von Abläufen interessant. Hinzu gekommen ist die Möglichkeit der Verwendung von Schleifen und IF-Abfragen. Dies erlaubt die Messdatenanalyse über mehrere Messungen und Messdateien. So können zunächst viele Messdateien erzeugt und dann später automatisiert bewertet werden.

Mit der „Scope-Mode“ kommen Oszillator-Fans schnell zu Messergebnissen

Nutzer herkömmlicher Oszilloskope dürfte der neue „Scope-Mode“ begeistern. Die Bedienung ist an die von Standard-Oszilloskopen angelehnt. So kommen auch Benutzer schnell zu Messergebnissen, die das Arbeiten mit Transientenrecordern noch nicht gewohnt sind. Neu ist ferner die Möglichkeit, sich Videosequenzen parallel zu den analogen Messwerten anzeigen zu lassen. Dabei kann eine Vielzahl unterschiedlicher Videoformate mit den analogen Signalen synchron dargestellt werden. Ein Cursor ermöglicht das definierte Anfahren bestimmter Punkte im Signal. Inzwischen können mehrere Geräte/Systeme über GPS oder IRIG, auch über weite Entfernungen, synchronisiert werden.

(ID:43335900)