Engel Trauer um Irene und Georg Schwarz

Redakteur: Peter Königsreuther

Die Eigentümerfamilien und Mitarbeiter der Engel Unternehmensgruppe trauern um ihre Seniorchefs. Irene und Georg Schwarz sind nach Unternehmensangaben im Abstand von nur wenigen Tagen, Ende März und Anfang April im 87. und 89. Lebensjahr verstorben.

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Die Engel-Unternehmensgruppe trauert um ihre Seniorchefs Irene und Georg Schwarz innerhalb weniger Tage verstorben sind, wie es heißt.
Die Engel-Unternehmensgruppe trauert um ihre Seniorchefs Irene und Georg Schwarz innerhalb weniger Tage verstorben sind, wie es heißt.
(Bild: Engel)

Über Jahrzehnte führten sie gemeinsam das Unternehmen und legten das Fundament für den herausragenden Erfolg der heute mit über 5000 Mitarbeitern weltweit präsenten Unternehmensgruppe.

Irene Schwarz hat schon von Kindesalter an ihr Leben dem Unternehmen gewidmet und über 70 Jahre hinweg Engel geprägt. 1929 in Neu-Werbaß, dem heutigen Vrbas in Serbien geboren, kam Irene Engel 1944 mit ihrer Familie nach Österreich, wo ihr Vater Ludwig Engel ein Jahr später in Schwertberg eine Maschinenbaufirma gründete. Von Anfang an arbeitete sie im Unternehmen mit. Über viele Jahre war sie Buchhalterin, Finanzchefin, Controllerin und Personalleiterin in einer Person.

Bei allen wichtigen Schritten mit dabei

1951 heiratete sie Georg Schwarz, der in den Betrieb seines Schwiegervaters eintrat. Georg Schwarz wurde 1928 in Essegg, dem heutigen Osijek, Kroatien, geboren. Auch die Geschichte seiner Familie war zum Ende des zweiten Weltkriegs von Heimatverlust und Flucht geprägt. 1945 fand die Familie Schwarz in Oberösterreich ein neues Zuhause. Georg Schwarz besuchte in Linz die Fachschule für Maschinenbau und lernte parallel zur HTL-Ausbildung den Beruf des Maschinenschlossers.

Nach dem plötzlichen Tod von Ludwig Engel im Jahr 1965 übernahmen Irene und Georg Schwarz die Geschäftsleitung des damals 380 Mitarbeiter starken Betriebs. Beide waren bis weit über ihr 80. Lebensjahr hinaus in die Geschäfte eingebunden. Sie begleiteten zu Beginn des neuen Jahrtausends den Schritt nach Asien mit der Gründung der Produktionsstätten in Korea und China, und als 2002 das Hochwasser die Fertigung am Stammsitz in Schwertberg zerstörte, packten sie aktiv beim Wiederaufbau an. MM

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