Motorspindeln

Trend geht zu optimierter Kühlung und Online-Überwachung der Spindeln

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Dieser Sensor macht es jetzt möglich, die bei jeder Bearbeitung auftretenden Vibrationen in allen drei Richtungen X, Y und Z aufzuzeichnen. Aus nunmehr drei richtungsabhängigen Einzelsignalen lassen sich genauere Rückschlüsse in Bezug auf den Entstehungsherd von Vibrationen ziehen, um so den Bearbeitungsprozess gezielt positiv zu beeinflussen. Außer der Richtungszuordnung von Vibrationen wird nun die jeweils letzte Stunde der Ereignisse aufgezeichnet und gespeichert, ähnlich wie beim Cockpit-Recorder in Flugzeugen.

Im Falle eines Unfalls (> 30 g) oder einer sonstigen Fehlfunktion können sämtliche zur Störung führenden Ereignisse reproduziert werden. Daraus können wichtige Rückschlüsse auf den Ausfallgrund gezogen und entsprechende Korrekturmaßnahmen eingeleitet werden, um die Maschinenstillstandszeiten zu minimieren.

RFID in Spindelmodulen sorgt für Klarheit

Frässpindeln, so ausgeklügelt sie auch sein mögen, sind letztlich Verschleißteile, die gewartet und nach Ablauf der Lebensdauer ausgetauscht werden müssen. Einzelne Großkunden (Maschinenbauer) gehen heute dazu über, von ihren Unterlieferanten von Kernbaugruppen ein eingebautes Identifikationssystem zu fordern, im Sinne der Qualitätssicherung und Betriebssicherheit ihrer Maschinen.

Im Gegensatz zur umfassenden Betriebsdatenerfassung über das Spindel-Diagnostik-Modul, das vorwiegend in High-End-Motorspindeln verwendet wird, bietet sich die Technik der Radio Frequency Identification (RFID) als kostengünstiger Datenspeicher an.

RFID bezeichnet ein Verfahren für die berührungslose Datenübermittlung mittels eines elektromagnetischen Feldes. Dieses Identifikations- und Rückverfolgungssystem ist recht einfach und günstig. Die ersten RFID-Anwendungen wurden schon Ende des Zweiten Weltkrieges eingesetzt. Dort diente ein Sekundärradar zur Freund-Feind-Erkennung.

RFID-Tags in den Spindeln enthalten Maschinendaten

Step-Tec hat sich vor einiger Zeit dazu entschieden, in gewissen Spindeltypen passive Transponder (Tags) einzubauen. Darauf finden sich die Spindelidentifikation und auch die Maschinendaten, die das Wartungspersonal darauf abspeichert, bevor die Motorspindel ausgetauscht wird. Mittels Lesegerät kann der Spindelhersteller die Maschinendaten (Event History) auslesen und auswerten.

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