Partielles Aufatmen Trump will gewissen Autoteileherstellern die Zölle verringern

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Autohersteller in den USA bekommen bei den Zöllen auf Bauteile gewisse Erleichterungen, wie der dpa jetzt gemeldet wurde.

Auto- und Autoteileherstellern, die in den USA produzieren, winken jetzt Erleichterungen, was die Zölle von Donald Trump betrifft ...(Bild:  AP)
Auto- und Autoteileherstellern, die in den USA produzieren, winken jetzt Erleichterungen, was die Zölle von Donald Trump betrifft ...
(Bild: AP)

Trump hatte Zölle von 25 Prozent auf importierte Autos und Bauteile verkündet. Mit den neuen Ausnahmen in Sachen Zölle sollen Abgaben für importierte Bauteile bei Montage in den USA verringert werden. US-Präsident Donald Trump unterzeichnete dazu auch schon zwei Dekrete, wie es heißt. Die US-Regierung reagierte mit dem Schritt auf Beschwerden der Branche. Trump bezeichnet diesen Schritt lediglich als eine kleine Hilfestellung in einer kurzen Übergangsphase. Die Erleichterungen hielten sich aber sehr in Grenzen, führte Trump weiter aus. Im Grunde zahlten die Unternehmen dennoch ihre 25 Prozent. Die Abgabe für fertige Autos trat bereits Anfang April in Kraft. Die für Autoteile soll am 3. Mai aktiv werden. Aus der Industrie gab es jedoch Warnungen vor drastischen negativen Folgen und Preiserhöhungen. Denn nach Schätzungen von Marktforschern wird rund die Hälfte der in den USA verkauften Fahrzeuge nicht in den USA montiert. Selbst US-Hersteller produzieren viele Wagen im Ausland – etwa in Mexiko. Und auch die wenigen in den USA gebauten Fahrzeuge kommen schätzungsweise nur zu 40 bis 50 Prozent aus dem eigenen Land.

Belohnung für alle, die in den USA produzieren

Nun ist nach Angaben eines Vertreters aus dem Handelsministerium eine Übergangsphase bei den 25-Prozent-Zöllen für Autoteile geplant. Hersteller sollen davon im ersten Jahr bis zu 3,75 Prozent des Werts eines in den USA gebauten Fahrzeugs erstattet bekommen. Im zweiten Jahr falle der Anteil auf 2,5 Prozent. Und ab dem dritten Jahr sei dann Schluss, so der Regierungsvertreter. Außerdem sollen für Autoteile nicht die zusätzlichen Zölle auf Aluminium und Stahl fällig werden, damit eine Doppelbelastung vermieden werde. Die Regelung soll auch für ausländische Autobauer in den USA gelten. Als Beispiel wurde BMW genannt, mit der Fabrik im Bundesstaat South Carolina, oder Mercedes im Bundesstaat Alabama. Die US-Werke der deutschen Autohersteller sind aber auf Importe aus Drittländern angewiesen. Und deutsche Unternehmen exportieren in größerem Umfang Autoteile in die USA – sowohl als Lieferung für amerikanische Autobauer als auch für die Autofabriken deutscher Hersteller in den USA. Die US-Regierung belohne als alle Hersteller, die in den USA agieren. Doch leider sind viele nicht in der Lage so kurzfristig eine Produktion in den USA auf die Beine zu stellen.

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