Biegen und Schweißen

Trumpf Austria greift auf hybrides Laserschweißen von Fronius zurück

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Der Schweißdraht zum Sensor für die Nahtsuche

Aber auch wenn alle Systemkomponenten nahezu perfekt ineinandergreifen, riskiert man ohne Nahtsuchsensorik Abweichungen beim Lagenschweißen, wie die Experten anmerken. Das kann zu Bindefehlern wie Durchbrand oder unzureichenden A-Maßen führen. Fronius-Wiresense nutzt deshalb die Drahtelektrode als Sensor für die Schweißnahtsuche und verzichtet dabei auf optische Messhilfen, die die Bauteilzugänglichkeit des Brenners beeinträchtigen können. Durch punktgenaues Abtasten mittels hochfrequent reversierender Drahtbewegungen werden die verschiedenen Bauteilgeometrien dabei erfasst und die Lage der einzelnen Bleche zueinander präzise bestimmt. Wiresense kommt außerdem ohne zusätzliche Brenneranbauteile aus und es bedarf dazu weder Kalibrierungs- noch Wartungsarbeiten. Durch diese spezielle Sensorikidee profitiere Trumpf von fehlerfreien Schweißnähten und verringerten Produktionskosten.

Keine Maschine kommt heute ohne passende Steuerung aus

Und die, wie es heißt, benutzerfreundliche Systemsteuerung HMI-T21 RS ist nicht zuletzt das Herzstück der Schweißanlage von Trumpf. Sie überwacht und koordiniert nämlich alle Peripheriekomponenten (Roboter, Schweißstromquelle, Kipppositionierer und Brennerreinigung). Wegen der verfügbaren 3D-Echtzeitansichten könnten die Schweißfachkräfte damit sämtliche Roboterbewegungen live auf dem Monitor verfolgen. Dabei haben sie die Möglichkeit, zwischen voreingestellten oder selbst erstellten Ansichten zu wählen und diese zu speichern, um stets eine optimale Darstellung zu genießen. Ein wesentlicher Bestandteil der Steuerung ist laut Fronius ihr Programmeditor. Bei diesem definieren die Bediener die einzelnen Programmabläufe, weisen diese einer Bearbeitungsstation zu und speichern sie als Ablaufschrittkette ab. In der Statusleiste werden Stör-, Warn- oder wichtige Informationen als Klartext angezeigt. Sind keine Meldungen vorhanden, werden sämtliche Anlagenzustände und der Programmablauf dargestellt, wobei man in der rechten Spalte den angemeldeten Benutzer sieht. Die Statusübersicht zeigt den Zustand aller vorhandenen Sensoren an. Kommt es zu einer Störmeldung, können sämtliche Signale mithilfe der HMI überprüft werden.

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