Von Mikro bis Makro Trumpf zeigt Laserbearbeitung für die Mikrowelt und große Flächen

Quelle: Trumpf 3 min Lesedauer

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Trumpf hat die Produktivität des Ultrakurzpulslasers Trumicro 6030 für die Mikrobearbeitung gesteigert. Gleichzeitig gibt es mit dem Trumicro 9010 einen neuen 1-Kilowatt-UKP-Laser für Großflächiges.

Das Ditzinger Lasertechnikunternehmen Trumpf demonstriert auf der Laser - World of Photonics Ende Juni unter anderem ein Lasersystem für die Mikrobearbeitung und eins für großflächige Anwendungen. Hier mehr dazu ...(Bild:  Trumpf)
Das Ditzinger Lasertechnikunternehmen Trumpf demonstriert auf der Laser - World of Photonics Ende Juni unter anderem ein Lasersystem für die Mikrobearbeitung und eins für großflächige Anwendungen. Hier mehr dazu ...
(Bild: Trumpf)

Das Hochtechnologieunternehmen hat die maximale Leistung dieses UKP-Lasers Trumicro 6030 um 50 Prozent – also 200 auf 300 Watt erhöht und ihn mit einer noch schnelleren Steuerung ausgerüstet, die in Echtzeit arbeitet. Anwender aus allen Branchen profitierten davon, sagt Trumpf. Vor allem die Hersteller von Batterien könnten mit diesem Ultrakurzpulslaser etwa komplexe Batteriefolien für Smartphones oder für Elektroautos industriell in Serie schneiden. Das Schneiden von High-End-Batteriefolien – etwa für die neueste Smartphone-Generation – ist nicht zuletzt anspruchsvoll. Die Folien sind komplex aufgebaut und manchmal sogar beidseitig beschichtet, heißt es. Die Ditzinger präsentiert den Trumicro 6030 deshalb demnächst auf der Messe Laser – World of Photonics in München.

Die Anwendungsvorteile der Trumpf-Lasermikrobearbeitung

Je nach Batterietyp gibt es verschiedene Anforderungen und Einschränkungen im Schneidprozess. Erst die gesteigerte Laserleistung und die Echtzeitsteuerung der einzelnen Laserpulse ermöglichten eine wirtschaftliche Serienfertigung. Mit der Femto Realtime Control können Anwender nämlich die Laserparameter auf die Schnittbereiche der Folie anpassen und während des Prozesses in Millisekunden umschalten. Das spare Fertigungskosten, weil Anwender für das Schneiden komplexer Batteriefolien nur noch eine Laserquelle benötigten. Und für das Laserbohren von Membranen – etwa für das Filtern von Mikroplastik – können Anwender durch die gesteigerte Leistung die Laserpulse mit einer speziellen Optik in bis zu 500 Einzelspots aufspalten. Erst diese Multispot-Funktion macht das Laserbohren von Membranen industrietauglich, wie Trumpf betont. Trumpf setzt bei der Leistungssteigerung außerdem auf bewährte Komponenten. Anwender könnten den Trumicro 6030 im Schichtbetrieb 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche in ihrer Fertigung einsetzen.

Produktives Schneiden und Bohren per Trumpf-Laser

Und die für einen Ultrakurzpulslaser sehr hohe Leistung macht den Trumicro 9010 besonders attraktiv für die Bearbeitung von großen Flächen. Das ist der starken Leistung des Lasers geschuldet, heißt es weiter. Und auch bei „Roll to Roll“-Prozessen mit hohen Anforderungen an die Produktivität könnten Anwender aus flächigen Materialien mit dem Trumicro 9010 Konturen ausschneiden. Sie können den Laserstrahl außerdem mit speziellen Optiken aufspalten. So gelingen hunderte feine Bohrungen gleichzeitig. Das eigne sich etwa für die Herstellung von Filtern. Ist der Trumicro 9010 an einen Polygon-Scanner gekoppelt, verteilt dieser rotierende Scanner die Laserpulse mit einer Geschwindigkeit von satt einem Kilometer pro Sekunde über das Werkstück. Dann ist der Laser besonders gut geeignet, um großflächige Anwendungen abzuarbeiten. Aber nicht nur das Strukturieren, sondern auch das Reinigen von Oberflächen ist im Rahmen dieser hohen Geschwindigkeit wirtschaftlich möglich.

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