Erste Bilanz Trumpf-Umsatz und -Aufträge erstmals rückläufig

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Trumpf aus Ditzingen meldet zum ersten Mal seit Jahren einen Umsatz- und Auftragsrückgang. Immerhin sei das Deutschlandgeschäft wieder der stärkste Einzelmarkt.

Die Trumpf-Vorsitzende, Dr. phil. Nicola Leibinger-Kammüller berichtet nach langer Zeit über Umsatz- und Auftragsrückgänge – vor allem beim USA-Geschäft. Laut Leibinger-Kammüller schlägt sich Trumpf mit der schwachen Konjunktur und geopolitischen Unsicherheiten herum.(Bild:  Trumpf)
Die Trumpf-Vorsitzende, Dr. phil. Nicola Leibinger-Kammüller berichtet nach langer Zeit über Umsatz- und Auftragsrückgänge – vor allem beim USA-Geschäft. Laut Leibinger-Kammüller schlägt sich Trumpf mit der schwachen Konjunktur und geopolitischen Unsicherheiten herum.
(Bild: Trumpf)

Die Trumpf-Gruppe beendet das Geschäftsjahr mit rückläufigem Umsatz und Auftragseingang. Nach vorläufigen Berechnungen erzielten die Ditzinger im Geschäftsjahr 2023/24 (Stichtag 30. Juni 2024) einen Umsatz von 5,2 Milliarden Euro (Geschäftsjahr 2022/23 = 5,4 Milliarden Euro). Der Auftragseingang beläuft sich demnach auf 4,6 Milliarden Euro (-0,5 Milliarden zum Vorjahr). Im Heimatmarkt Deutschland stieg der Umsatz parallel dazu um rund 4,5 Prozent auf etwa 815 Millionen Euro (Vorjahr = 779 Millionen).

Trumpf leidet auch an den bekannten Unwägbarkeiten in der Welt

In den USA konnte Trumpf hingegen nicht an das starke Wachstum des Vorjahrs anknüpfen. Der Umsatz ging deshalb um rund 12 Prozent auf etwa 790 Millionen Euro zurück. (Vorjahr = 899 Millionen). Stärkster asiatischer Markt war China, wobei rund 615 Millionen Euro an Umsatz erwirtschaftet wurden (Vorjahr = 602 Millionen).

Nicola Leibinger-Kammüller, Vorstandsvorsitzende von Trumpf erklärt: „Die schwache Konjunktur weltweit und die anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten führten im abgelaufenen Geschäftsjahr bei vielen Kunden zu einer spürbaren Zurückhaltung bei Neuinvestitionen.“ Die anhaltend schwache Nachfrage werde aber auch die kommenden Monate des laufenden Geschäftsjahrs prägen. Trumpf begegne aber auch dieser Konjunkturkrise wie gewohnt mit klaren Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung. Die Zahl der gruppenweit Beschäftigten stieg, wie angemerkt wird, auf rund 18.550. In Deutschland waren zum Stichtag rund 9.100 Mitarbeiter unter Vertrag – davon etwa 6.000 am Stammsitz Ditzingen bei Stuttgart.

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