Optimale Bauteilgrenzen Trumpf verbessert per Laser geschnittene Kanten durch KI-Assistent

Quelle: Trumpf 2 min Lesedauer

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Mit dem Cutting Assistant zeigt Trumpf im Rahmen der Hausmesse Intech eine Möglichkeit, die mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) die Qualität der Schnittkanten beim Laserschneiden verbessert ...

Rechtzeitig zur Hausmesse Intech von Trumpf kann der sogenannte Cutting Assistant vorgestellt werden. Er nutzt künstliche Intelligenz, um trotz herrschendem Fachkräftemangel, die Kanten von Bauteilen, die per Laser geschnitten werden sollen, zu optimieren. Hier mehr ...(Bild:  Trumpf)
Rechtzeitig zur Hausmesse Intech von Trumpf kann der sogenannte Cutting Assistant vorgestellt werden. Er nutzt künstliche Intelligenz, um trotz herrschendem Fachkräftemangel, die Kanten von Bauteilen, die per Laser geschnitten werden sollen, zu optimieren. Hier mehr ...
(Bild: Trumpf)

Um mithilfe der künstlichen Intelligenz die Kante von lasergeschnittenen Bauteile zu optimieren, nimmt der Produktionsmitarbeiter im ersten Schritt mit einem Handscanner ein Bild von der Schnittkante des Bauteils auf, wie Trumpf erklärt. Danach bewertet das KI-Tool die Kantenqualität anhand objektiver Kriterien (etwa Gratbildung). Mit diesen Informationen schlägt der Optimierungsalgorithmus des Cutting Assistant dann verbesserte Parameter für den Schneidprozess vor. Anschließend schneide die Maschine das Blech erneut. Entspreche die Kantenqualität immer noch nicht den Erwartungen, könne man das Ganze einfach wiederholen. Erfahrung beim Laserschneiden ist dafür nicht erforderlich, wie die Ditzinger Laserexperten betonen. Anwender lösten damit nicht nur den sie plagenden Fachkräftemangel, sondern sparten auch Zeit und Kosten, was für einen Produktivitätsschub sorge und für eine bessere Wettbewerbsfähigkeit. Das neue KI-System ist, wie es weiter heißt, nun für alle Trulaser-Serien ab einer Leistung von sechs Kilowatt nutzbar. Wer bereits eine solche Trumpf-Laserschneidmaschine hat, kann den Cutting Assistant in der Regel einfach nachrüsten.

Integrierter Cutting Assistant vermeidet Ausschuss

Beim Laserschneiden haben Anwender also oft Schwierigkeiten, die richtigen Parameter für ihre Materialtypen zu ermitteln. Bei Werkstoffen, die nicht für das Laserschneiden optimiert seien, weiche die Qualität der Schnittkante oft ab, und der Produktionsmitarbeiter müsse die Bearbeitungsparameter entsprechend verändern. Das verschlingt aber Zeit und braucht Erfahrung, weil jeder einzelner Parameter nacheinander angepasst werden muss, wie Trumpf anmerkt. Das stelle aber viele Betriebe vor Herausforderungen! Vor allem, wenn sie, wie es heute oft der Fall ist, unerfahrene Arbeitskräfte in der Fertigung beschäftigen. Der Cutting Assistant ist aber in der Software der Maschine integriert. Deshalb ließen sich die optimierten Parameter nahtlos und ohne Programmieren in die Software übertragen. Das spare nicht nur Zeit, sondern vermeide auch Fehler.

Das oberste Gebot heißt Datensicherheit

Die Trumpf-Experten haben dazu vorab tausende Teile geschnitten und ihre tiefgehendes Fachwissen dabei einfließen lassen, um den Cutting Assistant zu entwickeln. So haben sie den Algorithmus trainiert. Die Arbeit daran ist aber noch nicht vorbei! Denn künftig sollen auch die Daten aus der Anwendung im Feld in das System kommen. Dieses Vorgehen ermögliche noch schnellere und zuverlässigere Ergebnisse, weil sich das selbstlernende System kontinuierlich verbessere. Trumpf stellt dabei sicher, dass der Algorithmus die Expertise des Anwenders nicht verbreitet, wie man betont. Für die Anwender gibt es dann regelmäßig Online-Updates, die sie sich auf ihre Maschine laden können.

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