Ein Bumerang?

Trumps Strafzölle könnten USA härter treffen als Europa

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Auch Tesla sieht Strafzölle mit gemischten Gefühlen

Der vom Trump-Vertrauten Elon Musk geführte Elektroautohersteller Tesla warnt die US-Regierung vor möglichen negativen Folgen amerikanischer Strafzölle für das Unternehmen, wie der dpa zu entnehmen ist. Beispielsweise durch frühere Zusatzzölle sind die Kosten von Tesla selbst bei der Produktion in den USA teilweise gestiegen, wie man sich dort erinnert. Außerdem wurden die Fahrzeuge im Ausland teurer, was natürlich ihre Wettbewerbsposition im Markt geschwächt hat. Tesla verwies dabei auch darauf, dass US-Unternehmen bei Handelskriegen relativ schnell von Gegenmaßnahmen anderer Länder getroffen werden. Die von Trump verhängten Zusatzzölle lösten nicht zuletzt jetzt bereits unter anderem Gegenreaktion von Kanada und der Europäischen Union aus.

Auch die USA müssen Rohstoffe importieren!

Außerdem gab Tesla zu bedenken, dass manche Bauteile und Rohstoffe auch bei einer Fahrzeugproduktion in den USA zwangsläufig aus dem Ausland bezogen werden müssen. Saktionen sollten deshalb nicht im Konflikt mit dem Ziel stehen, die einheimische Produktion auszubauen und zu unterstützen. Und Tesla betreibt außerdem auch Werke in China und in Deutschland bei Berlin (Grünheide). Der Brief aus den Reihen der Tesla-Entscheider, dem diese Kommentare entnommen wurden, trage allerdings keine Unterschrift. Offensichtlich fürchten die oder der Verfasser, dass es den Job kosten kann, wenn man bekannt wird.

Trump wurde mit vielen Millionen Dollar von Elon Musk beim Wahlkampf unterstützt. Musk wurde danach beauftragt, die Regierungskosten zu senken. Rapide Streichungen von Ausgaben und Arbeitsplätzen bei Behörden brachten den Tesla-Chef schnell in die Kritik. Zugleich fiel der Tesla-Aktienkurs, weil Analysten ihre Absatzprognosen für das Unternehmen senkten. Trump kaufte danach diese Woche demonstrativ bei einer Verkaufs-Show vor dem Weißen Haus ein Tesla-Fahrzeug.

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