Elektromobilität TU München erforscht Produktion von Elektroautobatterien

Redakteur: Stéphane Itasse

Das Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften der TU München hat eine eigene Linie für die Herstellung von Batterien für Elektroautos eröffnet. Die Forscher wollen damit die Produktion verbessern und die Prozesse besser verstehen, wie Institutsleiter Prof. Michael Zäh bei der Eröffnung sagte.

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„Die Anlage stellt eine neue Dimension für die Produktion von Batteriezellen dar“, sagte Prof. Michael Zäh, Institutsleiter des IWB, bei der Eröffnung.
„Die Anlage stellt eine neue Dimension für die Produktion von Batteriezellen dar“, sagte Prof. Michael Zäh, Institutsleiter des IWB, bei der Eröffnung.
(Bild: Itasse)

Die Produktionskette ist seiner Auskunft nach sehr komplex, mindestens 200 Parameter würden die Herstellung beeinflussen. Allerdings sei die Automatisierung bereits gelungen. „Beispielsweise bekommt man das Stapeln der Batteriezellen mit dem Roboter besser hin als manuell“, erläuterte Zäh. Die Versuchslinie stelle eine „neue Dimension für die Produktion von Batteriezellen“ dar. Nach seinen Worten strebt die TU eine Herstellung in Chargen von circa 50 Stück bei einer Jahresproduktion von etwa 1000 Batterien an. Die Anlage ist sowohl für die Produktion von Hardcase- als auch von Pouchzellen ausgelegt.

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