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Individuelle Werkzeugkonzepte

Turbo-Zerspanen von Titan, Composites und Alu

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Der neue unbeschichtete Airbus-CCR überzeugt nach modifiziertem Werkzeugdesign und optimierten Bearbeitungskonditionen: Die spezielle Schneidengeometrie sorgt für eine hervorragende Kantenbeschaffenheit, denn sie trennt den Verbund so, dass sich Fasern nicht von der weitaus weicheren und thermisch sehr empfindlichen Harzmatrix ablösen, was die Struktur des Bauteils schädigen würde. Lehming: „Und mit 59 % längerer Standzeit zu der früheren PKD-Lösung haben wir das vorgegebene Ziel von Airbus mehr als erfüllt.“

Titan wirtschaftlich bearbeiten

Ein unschlagbares Paar im Leichtbau sind CFK-Werkstoffe und Titan bzw. seine Legierungen, da durch ihre chemischen Eigenschaft keine Kontakterosion stattfindet und so beide Materialien sehr gut in Kombination verbaut werden können.

Diese Vorteile müssen teuer erkauft werden, denn durch die hohe Temperaturbelastung der Schneide infolge der geringen Wärmeabfuhr durch Span und Werkstück kommt es beim Bearbeiten von Titan zu thermisch induzierten Spannungen im Werkzeug. Die hohe Schwellbelastung durch Lamellenspäne wie auch die hohen punktuellen Druckbelastungen der Schneidkanten durch die Werkstoffhärte tragen dann zusätzlich zu schnellem Werkzeugversagen bei.

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Zur Bearbeitung von Titan, aber auch von hochwarmfesten Stählen und Superlegierungen stellt SGS ein breites Portfolio leistungsfähiger Tools bereit. Dazu Lehming: „Ein Flugzeugbauer wandte sich an uns, um eine spezielle Nut eines Titan-Turbinenteils schneller, besser und kostengünstiger herzustellen. Nach Analyse der Applikationsbedingungen entschied sich SGS, mit dem Z-Carb-AP-Fräser zu schruppen und mit einem speziellen V-Carb-Fräser in einem Zug zu schlichten.“

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