IT/OT-Sicherheit Situationsbewusste Endpunkt-Sicherheit

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TXOne Networks stellte anlässlich der Hannover Messe ein neues Update seiner Lösung Stellar vor. Der Annual Report bietet Informationen zur OT-Sicherheit, während die Partnerschaft mit Bosch Fahrt aufnimmt.

Version 3.2 der Endpunktlösung Stellar bietet Situationsbewusstsein – die Verhaltensanalyse bewertet die Wahrscheinlichkeit einer Betriebsunterbrechung.(Bild:  TXOne Networks)
Version 3.2 der Endpunktlösung Stellar bietet Situationsbewusstsein – die Verhaltensanalyse bewertet die Wahrscheinlichkeit einer Betriebsunterbrechung.
(Bild: TXOne Networks)

TXOne Networks präsentiert das Update 3.2 der Stellar-Endpunktlösung. Dr. Terence Liu, CEO von TXOne Networks, erläutert Neuerungen des Stellar-Updates: „Wenn zum Beispiel automatisierte Scripts veraltete Anmeldeinformationen nutzen, die längst hätten korrigiert werden sollen, dann markieren EDR-Lösungen diese gerne als Anomalien. Darum ist eine auf den Kontext bezogene Übersicht der OT-Geräte entscheidend. Version 3.2 unseres Produktes Stellar wird die Sichtbarkeit des Gerätezustands verbessern und es so erleichtern, harmlose Anomalien zu filtern, wodurch die Untersuchung von Sicherheitsvorfällen effizienter wird.“

Zu den Neuerungen des Updates zählen:

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  • Situationsbewusstsein – Die Verhaltensanalyse von Stellar sorgt für eine Bewertung der Wahrscheinlichkeit einer Betriebsunterbrechung, während ein zentraler Ort für die Untersuchung der Aktivitäten eines Geräts zur Verfügung steht.
  • Verbesserte Erstellung einer Asset-Basislinie – Das Netzwerkverhalten ist in das maschinelle Lernen von Stellar integriert und bietet umfassende Daten über das Verhalten von Assets. Dies reduziert das Rätselraten, wenn Sicherheits-Teams die Anomalien untersuchen oder die Sicherheit durchsetzen.
  • Schnappschuss der Auswirkungen und Risiken – Eine neue Schnittstelle zur Überwachung potenziell gefährdeter Anlagen, welche die zugehörigen Aktivitäten und Ereignistrends anzeigt, um das Schadensausmaß zu bewerten.

Stellar ist eine spezialisierte Endpunktschutzlösung, die für industrielle Steuerungssysteme und andere OT-Geräte entwickelt wurde. Sie identifiziert fast 40.000 OT-Anwendungen und beinhaltet die TXOne-Technologie im Rahmen des Konzepts Cyber-Physical System Detection and Response (CPSDR), die sowohl ältere als auch moderne Windows-Systeme vor Cyber-Angriffen und unbefugten Systemänderungen schützen kann.

Annual Report liefert geballte Informationen zur OT-Cybersicherheit

Außerdem stellte TXOne in Hannover seinen Annual Report 2024 vor. Die Ergebnisse basieren auf einer groß angelegten Umfrage, die gemeinsam mitd Frost & Sullivan durchgeführt wurde und an der 150 Führungskräfte aus Asien, Europa, dem Nahen Osten und Nordamerika teilnahmen. 20 Prozent der Befragten kommen aus Deutschland und bilden damit die zweitgrößte Gruppe nach den USA. Vor allem die Erkenntnisse zur Lebensmittel-, Automobil- und pharmazeutischen Industrie stammen aus deutscher Quelle.

Die Studie deckt außerdem die Öl- und Gasindustrie und die Halbleiterindustrie ab, die alle für die Weltwirtschaft von entscheidender Bedeutung sind und in besonderem Maße den Herausforderungen der OT-Cybersicherheit ausgesetzt sind. Der Bericht zeigt, dass 94 Prozent der befragten Unternehmen angaben, im vergangenen Jahr von OT-Cyber-Vorfällen bedroht gewesen zu sein, während 98 Prozent IT-Vorfälle hinnehmen mussten, die auch ihre OT-Umgebungen betrafen.

Ransomware-Vorfälle gingen von 47 Prozent der Befragten im Jahr 2023 auf 28 Prozent im Jahr 2024 zurück, jedoch erwiesen sich staatlich gestützte Angriffe auf kritische Infrastrukturen (KRITIS) als wachsendes Problem, das 34 Prozent der Beteiligten betraf. Außerdem spielen 85 Prozent nicht regelmäßige Patches in die OT-Umgebung ein, da sie Angst vor einem Ausfall haben. Dennoch sind 95 Prozent zufrieden mit ihrer OT-Sicherheitsstrategie.

Zusammenarbeit mit Bosch Rexroth macht ctrlX sicherer

Noch recht neu ist die Partnerschaft zwischen TXOne Networks und Bosch Rexroth. Die Zusammenarbeit wurde auf der SPS 2024 erstmals bekannt gegeben und ist sowohl eine technische als auch eine Alliance-Partnerschaft. Einerseits ist die Netzwerklösung Edge in der Lage, vernetzte Geräte zu schützen, die im Automatisierungsbereich auf dem Betriebssystem ctrlX laufen. Andererseits wird derzeit diskutiert, ob man die Sicherheitsfunktionen der Lösung in den Kern des ctrlX-Systems zu integrieren, um von Grund auf ein zuverlässigeres und robusteres Öko-System für die Industrie zu schaffen.

Die Bosch-Gruppe profitiert, da man Wert auf ein starkes Security Posture legt, um Prozesse der Kunden zu optimieren – in der Produktion und bei den Services. Dies gilt besonders seit der Einführung der neuen EU-Regulierungen Cyber Resilience Act (CRA) und Maschinenverordnung (EU) 2023/1230. Auf diese Weise will sich Bosch Rexroth von der Konkurrenz abheben.

TXOne sieht in der Partnerschaft die Chance, in einer engen Zusammenarbeit mit Bosch Rexroth den Markt auszubauen. „Bosch Rexroth ist aus unserer Sicht einer der wichtigsten Spieler im OT-Bereich“, erklärt Dr. Terence Liu, CEO von TXOne Networks. Der Fokus der Partnerschaft liegt auf Kontinentaleuropa, mit Schwerpunkt Deutschland und Italien. Da aber ctrlX auf weltweite Unterstützung ausgelegt ist, besteht auch eine Verbindung zu den Rexroth-Vertretern in den USA. Beide Partner haben eine langfristige Partnerschaft im Sinn und überlegen, weitere Produkt-Familien von TXOne einzubinden.

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