Optimierung Tyorlit verbessert Produkte mittels EDM-Abrichten

Quelle: Pressemitteilung von Tyrolit 2 min Lesedauer

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Damit Werkzeughersteller den wachsenden Anforderungen gerecht werden können, hat Tyrolit jetzt ein Abrichtverfahren eingeführt, das neue Möglichkeiten eröffnet. Hier mehr dazu ...

Tyrolit informiert, dass Werkzeugherstellern jetzt Wettbewerbsvorteile genißen können, wenn sie darauf achten, Schleifwerkzeuge zu nutzen, die per Funkenerosion abgerichtet sind. Tyrolit bietet solche jetzt an. Hier verraten die Österreicher, was das Besondere daran ist.(Bild:  Tyrolit)
Tyrolit informiert, dass Werkzeugherstellern jetzt Wettbewerbsvorteile genißen können, wenn sie darauf achten, Schleifwerkzeuge zu nutzen, die per Funkenerosion abgerichtet sind. Tyrolit bietet solche jetzt an. Hier verraten die Österreicher, was das Besondere daran ist.
(Bild: Tyrolit)

Die Werkzeugindustrie entwickelt sich durch die Einführung neuer Technologien rapide, sagt Tyrolit, was Werkzeughersteller aber auch vor neue Herausforderungen stellt. Durch die Einführung von elektrisch leitfähigen Schleifmitteln können aber nun zahlreiche Tyrolit-Produkte per EDM-Abrichtverfahren (Electrical Discharging Machining. Also nicht zu verwechseln mit Electronic Dance Musik!!!) konditioniert werden. Diese Bearbeitung bedeute neue Möglichkeiten und Vorteile für Werkzeughersteller.

In der Werkzeugindustrie sind momentan zwei Faktoren ausschlaggebend für den Erfolg, auch wettbewerbsfähige Produkte anbieten zu können. Zum einen geht es um effiziente Prozesse, und zum anderen um höchste Formgenauigkeit bei den eingesetzten Schleifwerkzeugen. Durch wachsende Anforderungen in puncto Materialbeschaffenheit, Formvorgaben und Präzision sind neuartige Möglichkeiten, Schleifmittel stets in optimaler Kondition zu halten, um wirtschaftliche Prozesse und bestmögliche Ergebnisse zu gewährleisten, unabdingbar, heißt es weiter. Dabei gewinne das Abrichten von elektrisch leitfähigen Schleifmitteln durch Funkenerosion, kurz EDM genannt, zunehmend an Bedeutung. Dadurch ergeben sich etwa neue Möglichkeiten, Prozesse in der Werkzeuginstandhaltung nachhaltiger und vor allem wirtschaftlicher zu gestalten.

Schleifscheiben besser per Drahterodieren abrichten

Weil es in Sachen Profilgestaltung besonders flexibel ist, kommt das Drahterodieren bei Tyrolit bevorzugt zum Einsatz. Bei diesem EDM-Abrichtverfahren wird die Bindung zwischen einer Drahtelektrode und der elektrisch leitfähigen Schleifscheibe im Arbeitsspalt durch die Energie einer elektrischen Funkenentladung partiell abgetragen. Wähle man die optimalen Prozessparameter, könne man einen maximalen Kornüberstand erreichen und das elektrisch nichtleitende Korn leide dann durch den EDM-Prozess in keinster Weise. Dieses Verfahren ist laut Tyrolit dafür prädestiniert, auch komplexe Schleifbelagsgeometrien zu erzeugen, die mit herkömmlichen Abrichtmethoden (Schleifen) überhaupt nicht umsetzbar sind, wie beispielsweise konkave Radien. Die hohe Kornfreistellung führe dabei zu sehr niedrigen Schleifkräften, wodurch sich thermische Schädigungen und der daraus resultierende Schleifscheibenverschleiß minimiert würden. Weil während des Erodierprozesses auch keine Schleifkräfte wirkten, komme es zu keinerlei mechanisch hervorgerufenen Belagsschäden, was die Erstellung von hochgenauen Profilen ermöglicht.

Werkzeugherstellern winken Wettbewerbsvorteile

Tyrolit nutzt die oben genannten Vorteile des Abrichtens per EDM nun in der Produktion von elektrisch leitfähigen Werkzeugen und unterstützt damit den stetigen Fortschritt in der Schleifmittelkonditionierung, fassen es die Österreicher zusammen. Das gesamte durch EDM bearbeitbare Sortiment sei dabei klar durch ein Symbol gekennzeichnet. Es könne dabei mit allen gängigen Erodierverfahren abgerichtet werden. Dadurch entstünden Wettbewerbsvorteile für Werkzeughersteller. Denn außer der Möglichkeit, komplexere Geometrien abzubilden, zeichneten sich durch die Funkenerosion abgerichtete Schleifscheiben vor allem durch stark reduzierte Schleifkräfte und deutlich verlängerte Standzeiten aus. (pk)

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