Norgren Überarbeiteter Druckschalter mit ergonomischer Bedienung

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Der Pneumatikspezialist Norgren hat den elektronischen Druckschalter 50D überarbeitet. Das Ergebnis ist ein Druckschalter mit mehr anwendungsgerechten Funktionen. Der über drei ergonomische Tasten intuitiv bedienbare Druckschalter werde dadurch noch anwenderfreundlicher. Kennzeichnend für diesen Druckschalter ist die hohe Dynamik und Schnelligkeit.

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So können damit bis zu 6000 Hübe pro Minute erfasst und ausgewertet werden. Entsprechend dazu wird in der Option mit Analogausgang der Druckwert mit einer Grenzfrequenz von mindestens 50 Hz (–3 dB) ausgegeben. Um Werte wie 0,000 bar in der Anzeige ohne Flackern erscheinen zu lassen, wurde eine Nullpunkterzwingung im Bereich von 0 bis ±1,5% FS (Full Scale) integriert.

Nullpunkterzwingung kann im Druckschalter deaktiviert werden

Die Ausgänge reagieren nach wie vor auf die realen Werte. Ist die Nullpunkterzwingung nicht erwünscht, kann diese deaktiviert werden.

Die Schaltlogik von SP (Set Point) und RP (Reset Point) wurde für den Druckschalter, der den Relativdruck misst, laut Norgren in eine verständliche und kundenfreundliche Logik geändert. Dadurch wird die Schaltlogik SP und RP spiegelsymmetrisch zum Umgebungsdruck gesehen. So könne der Anwender für einen Vakuumdruckschalter die gleiche Denklogik wie für einen Überdruckschalter anwenden.

Kombination 1xPNP + 1xanalog ergänzt Druckschalter-Ausgabesignale

Die bereits bestehenden Möglichkeiten zur Weitergabe der Ausgangssignale wurden um die Kombination 1xPNP + 1xanalog für den Bereich –1 bis 0 bar ergänzt. Der erweiterte Druckbereich 0 bis 12 bar macht den Druckschalter – so heißt es – vor allem für die Automobilindustrie interessant.

Das auffälligste sichtbare Merkmal des Druckschalters ist der Farbdisplay mit leuchtstarken, großen Ziffern. Im Fehlerfall (Systemfehler oder Druckbereichsüberschreitung) wechselt das Display die Farbe und zeigt damit weithin sichtbar die Störung an. Die Montage des Druckschalters erfolgt über einen integrierten Montageclip direkt auf DIN-Schienenprofil, über einen Wandmontagesatz oder – neu – für den Schalttafeleinbau über einen Montagerahmen mit offener oder verdeckter Tastaturleiste.

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