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Zykluszeit des Vorgangs dauert nur 200 bis 300 ms
Bei der torsionalen Fügetechnik Soniqtwist ist das anders. Auf einer vollautomatischen Sonderanlage oder mit einem Roboter, der mit mehreren Vorschubeinheiten bestückt ist, schweißen 1,2 bis 2,4 kW starke Ultraschallköpfe die Sensorhalterungen wiederholgenau und prozesssicher an den vorgestanzten Aussparungen der lackierten Stoßfänger ein. Die Zykluszeit des reinen Schweißvorgangs beträgt dabei nur etwa 200 bis 300 ms.
Willkommener Nebeneffekt: Stoßfänger wird dünner
Für den Automobilhersteller wurde zudem ein willkommener Nebeneffekt extrem wichtig: Weil das Verfahren mit der Grenzflächenreibung arbeitet, ohne dass Abzeichnungen auf der Außenseite entstehen, kann der Stoßfänger dünner gehalten werden.
Für das von Telsonic entwickelte Ultraschallschweißverfahren kann die Materialdicke zwischen 2,5 und 3,0 mm liegen. Im Vergleich zu früher üblichen 3,4 mm und mehr ergeben sich so erhebliche Kostenersparnisse und vor allem auch rund 20 % Gewichtseinsparungen, die wiederum den CO2-Ausstoß reduzieren können. Soniqtwist leistet so auch einen wichtigen Beitrag zur Einhaltung der entsprechenden EU-Normen.
Serientaugliches Fügeverfahren erobert den Automobilbau
Der deutsche Automobilhersteller hat das vollautomatische und serientaugliche Fügeverfahren bei den Modellen seiner Premiummarke erfolgreich eingeführt und es jetzt für weitere Konzernmarken freigegeben. MM
* Wolfgang Ott ist Abteilungsleiter Kunststoffschweißen bei der Telsonic Deutschland GmbH, 91056 Erlangen
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