Jobwechselkompass Wechselbereitschaft der Beschäftigten wächst – Stimmung trotzdem positiv

Quelle: Pressemitteilung der Königsteiner Gruppe 2 min Lesedauer

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Die Umfrage „Jobwechselkompass“ zeigt, dass Beschäftigte öfter bereit sind, ihren Job zu wechseln. Gründe sind schlechte Bezahlung und Intransparenz. Ihr Blick auf die Zukunft ist trotzdem positiv.

Immer mehr Deutsche sind bereit ihren Job im kommenden Jahr zu wechseln.(Bild:  Studio Romantic - stock.adobe.com)
Immer mehr Deutsche sind bereit ihren Job im kommenden Jahr zu wechseln.
(Bild: Studio Romantic - stock.adobe.com)

Beschäftigte in Deutschland sind laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts bilendi im Auftrag der Königsteiner Gruppe immer häufiger offen für einen Jobwechsel. Aus der Befragung in Kooperation mit der Jobbörse stellenanzeigen.de geht hervor, dass 34 Prozent der Beschäftigten offen für einen Wechsel des Arbeitgebers wären. Das bedeutet einen Anstieg von 5 Prozent im Vergleich zu den Zahlen des vorangegangenen Quartals.

Als Grund für die Wechselbereitschaft nannten 61 Prozent der wechselwilligen Beschäftigten die Unzufriedenheit mit ihrem Einkommen. Zum Vergleich: Von denjenigen, die nicht an einer beruflichen Veränderung interessiert sind, gaben 31 Prozent an, unglücklich mit ihrem Gehalt zu sein.

Intransparente Gehaltsstrukturen Top-Wechselgrund

Doch nicht nur die Höhe des Gehalts spielt laut Studienergebnissen eine wichtige Rolle. So glauben 67 Prozent der potenziellen Jobwechsler, dass für gleiche Tätigkeiten unterschiedliche Gehälter gezahlt würden. Eine Offenlegung der Gehaltsdaten wünschen sich daher 59 Prozent der wechselwilligen Studienteilnehmer. Gehaltstabus scheinen demnach weniger akzeptiert zu sein. Die Folge für Unternehmen sollte sein, sich künftig dahingehend transparenter zu zeigen, „schon allein aus Gründen des Recruitings und der Mitarbeiterbindung“ meint Nils Wagener, Geschäftsführer der Königsteiner Gruppe über die Ergebnisse der Umfrage.

Ein weiterer Grund für die Bereitschaft zum Jobwechsel ist laut Umfrage die hohe Zuversicht, was die eigenen Aussichten auf dem Arbeitsmarkt betrifft. Insgesamt glauben 63 % aller Beschäftigten derzeit besonders nachgefragt zu sein und entsprechend mit guten Chancen für einen Arbeitgeberwechsel ausgestattet zu sein. Vor allem in der Altersklasse von 30 bis 39 Jahren ist diese Überzeugung mit einem Anteil von 80 % stark ausgeprägt.

Auch der Blick auf die wechselwilligen Studienteilnehmer zeigt, dass mehr als zwei Drittel der Befragten von guten oder sehr guten Chancen auf dem Arbeitsmarkt ausgehen.

Die Altersklasse der über 60-jährigen Beschäftigten schaut etwas verhaltener auf die Zukunft. Lediglich 38 % sind zuversichtlich, dass sie bei einem Jobwechsel nach wie vor als Arbeitskräfte gefragt wären.

Zukunftsaussichten trotz schlechter Wachstumsprognosen positiv

Das insgesamt eher positive Bild der Befragten auf den Arbeitsmarkt bestätigt sich auch beim Blick auf den weiteren Jahresverlauf. Mehr als ein Drittel ist davon überzeugt, dass ihre Jobchancen im Verlauf des Jahres genauso hoch bleiben wie bisher. 19 Prozent der Befragten sind sogar der Meinung, ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt könnten sich im nächsten halben Jahr noch verbessern. „Trotz pessimistischer Wachstumsprognosen vieler Wirtschaftsinstitute bleiben die Beschäftigten für den Arbeitsmarkt zuversichtlich“, folgert Peter Langbauer, Geschäftsführer von stellenanzeigen.de. Dies zeige, dass sich der Arbeitsmarkt zunehmend von wirtschaftlichen Entwicklungen abkopple.

Ob sich diese Prognose bestätigt, wird sich in den nächsten Erhebungen zeigen. Der „Jobwechselkompass“ misst quartalsweise die Wechselbereitschaft und beruflichen Zukunftsaussichten von über 1.000 Beschäftigten.

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