Umfrage Maschinenbauer weniger im Fokus von Produktpiraten

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Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer werden nicht mehr so oft Opfer von Produktpiraterie, wie eine Umfrage des VDMA zeigt.

Von Produktpiraten hergestellte Armatur. Wenn es nur so etwas wäre. Leider bergen gefälschte Systeme oft Gefahren für die Anwender. Immerhin kann der VDMA vermelden, dass „nur“ noch gut die Hälfte der deutschen Maschinenbauer betroffen sind. Hier ein kleiner Lagebericht dazu ...(Bild:  F. Krüger)
Von Produktpiraten hergestellte Armatur. Wenn es nur so etwas wäre. Leider bergen gefälschte Systeme oft Gefahren für die Anwender. Immerhin kann der VDMA vermelden, dass „nur“ noch gut die Hälfte der deutschen Maschinenbauer betroffen sind. Hier ein kleiner Lagebericht dazu ...
(Bild: F. Krüger)

Produktpiraten geht offensichtlich der Wind in den Segeln aus, oder die Lust, wenn es um den deutschen Maschinen- und Anlagenbau geht. Denn nur noch knapp jedes zweite Unternehmen (48 Prozent) gab in einer Umfrage an, von illegalen Nachbauten ihrer Produkte betroffen zu sein, äußerte sich der Branchenverband VDMA gestern auf der Hannover Messe. Das sei der niedrigste Wert seit Beginn der Studie im Jahre 2003. Bei der vorherigen Umfrage 2022 waren noch 72 Prozent betroffen. Die Studie führt den Rückgang auf die verstärkten Anstrengungen und Aktivitäten gegen Produkt- und Markenpiraterie zurück, die anscheinend wirken.

China kann es einfach nicht lassen ...

Das, so der VDMA heißt aber, dass trotz der Besserung immer noch fast jedes zweite Unternehmen unter Plagiatoren leidet. Größere Unternehmen sind dabei tendenziell stärker von Produktpiraterie betroffen als KMU. Ganze Maschinen würden aber deutlich seltener kopiert. Den Gesamtschaden, der den Unternehmen dadurch entstanden ist, bezifferte der Verband auf rund 4,1 Milliarden Euro. Vor zwei Jahren waren es noch 6,4 Milliarden Euro. Nach wie vor stammten die meisten Fälschungen aus China (82 Prozent der Fälle), gefolgt von Indien (18 Prozent) und Deutschland (16 Prozent). Die Angreifer seien vor allem Wettbewerber, zunehmend aber auch professionellen Großplagiatoren und sogar staatliche Unternehmen. Das Problem ist nicht nur der Geldschaden, denn viele der Fälschungen stellen ein Sicherheitsrisiko für Bediener und Anwender dar.

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