Desoutter Umsatz soll sich in fünf Jahren verdoppeln
Klare Wachstumsziele verfolgt die Desoutter GmbH. „Wir wollen in den nächsten fünf Jahren unseren Umsatz verdoppeln“, erklärt Geschäftsführer Jürgen Göbel, der bereits für dieses Jahr mit einer Steigerung von 40% rechnet, auf der Messe Motek 2010. Basis ist der Umsatz 2009 in Höhe von 17,5 Mio. Euro. Um das Ziel zu erreichen, will das Unternehmen neue Märkte angehen.
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„Wir haben in der Krise gesehen, dass es in einigen Branchen Bedarf an prozesssicheren und ergonomischen Schraubsystemen gibt“, sagte Göbel. „Dort wollen wir uns Marktanteile sichern und überdurchschnittlich wachsen.“ Konkret nennt er die erneuerbaren Energien, den Baumaschinensektor und den Turbinenbau.
Schraubsysteme bei Produzenten erneuerbarer Energien gefragt
Aber auch für die Automobilindustrie habe man jetzt die passenden Werkzeuge im Programm. Weiter festigen will Desoutter seine Position in der Elektronik und Medizintechnik, wo sein Unternehmen ohnehin schon stark sei.
Ein weiteres wichtiges Wachstumsfeld sind laut Göbel Service und Dienstleistungen. „Dort wollen wir verstärkt in die Prozessgestaltung beim Kunden einsteigen“, nennt der Geschäftsführer ein Angebot, mit dem man sich vom Wettbewerb abheben wolle. Zudem fordere der Markt energieeffiziente Werkzeuge und wolle möglichst umweltschonend produzieren.
Schraubsysteme bieten mehr Energieeffizienz als Druckluftschrauber
„Dabei wollen wir unsere Kunden unterstützen“, sagt Göbel. So seien elektrische und elektronisch gesteuerte Schraubsysteme um ein Vielfaches energiesparender als Druckluftschrauber, die in vielen Industriebranchen noch sehr weit verbreitet seien. „Wer zum Beispiel unseren Niedervoltschrauber SLB einsetzt, spart im Vergleich zu einem herkömmlichen Druckluftschrauber im Jahr zwischen 150 und 200 Euro“, führt der Desoutter-Manager weiter aus.
Zugrunde gelegt habe man für die Berechnung 1600 Verschraubungen am Tag, was bei kleinen Schrauben ein gängiger Wert sei. Der Betrag errechnet sich aus der Luftmenge, die ein Kompressor unter Einsatz elektrischer Energie erzeugen müsste, um den Druckluftschrauber anzutreiben.
Verkaufszahlen zeigen Trend von Druckluftschraubern zu Elektroschraubern
Der Trend von Druckluft- zu Elektroschraubern zeigt sich auch in den Verkaufszahlen von Desoutter. „Vor fünf Jahren lag das Verhältnis noch bei 50 zu 50, heute haben die Elektroschrauber einen Anteil von 75%“, erläuterte Göbel. Und diesen Wechsel wolle sein Unternehmen den Kunden zukünftig erleichtern.
Desoutter auf der Motek 2010: Halle 1, Stand 1311
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