Produktdesign Umweltauswirkungen im Produktentwicklungsprozess berücksichtigen

Quelle: Pressemitteilung Makersite 2 min Lesedauer

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Um Nachhaltigkeit in der Produktentwicklung zu berücksichtigen, benötigen Konstrukteur einen tiefen Einblick in viele Bereiche. Über das Makersite-Add-on für die CAD-Software Autodesk Fusion 360 lassen sich Umwelt- und Kostenauswirkungen von Entwürfen auf Knopfdruck berechnen

Die Nachhaltigkeit eines Produkts schon während der Desginphase bewerten: Das ermöglicht das Makersite-Add-on für Autodesk Fusion 360.(Bild:  Gorodenkoff - stock.adobe.com)
Die Nachhaltigkeit eines Produkts schon während der Desginphase bewerten: Das ermöglicht das Makersite-Add-on für Autodesk Fusion 360.
(Bild: Gorodenkoff - stock.adobe.com)

Um das eigene Unternehmen möglichst umweltfreundlich auszurichten, sollte Nachhaltigkeit schon in der Phase des Produktdesigns eine Rolle spielen. Laut EU Science Hub and Joint Research Centre werden 80 Prozent der Umweltauswirkungen eines Produkts bereits während des Designs festgelegt. Gleichzeitig ist knapp ein Drittel der Verbraucher in Deutschland bereit, bis zu 18 Prozent mehr für nachhaltige Produkte zu bezahlen. Wieso spielt dann Nachhaltigkeit im Produktdesign noch keine größere Rolle?

Die Herausforderung liegt darin, dass Produktdesigner selten die Expertise zum Thema Nachhaltigkeit oder den Zugang zu den benötigten Daten besitzen, um die Nachhaltigkeit eines Produkts und mögliche Verbesserungen umfassend zu bewerten. Damit nachhaltige Produkte schnell und kosteneffizient entwickelt werden können, benötigen Produktingenieure einen genauen Einblick in die Umweltauswirkungen ihrer Produktdesigns und Daten zu Regulatorik, Kosten, Sicherheit und weiteren Faktoren. Ein multikriterieller Ansatz, der alle essenziellen Kriterien zur Produktbewertung miteinbezieht, ist hierbei Voraussetzung.

Wie Produktdesigner ihre Entwürfe bewerten können

Die Lebenszyklusanalyse (LCA) ist ein gängiger Ansatz, um die Gesamtauswirkungen eines Produkts oder einer Dienstleistung zu messen. Da bis zu 80 Prozent der Emissionen produzierender Unternehmen innerhalb der Lieferkette entstehen, müssen sich Organisationen auf Technologien konzentrieren, die die Umweltauswirkungen ihrer gesamten Lieferkette messen können. Je nachgelagerter und komplexer die Produkte sind, desto größer sind die Auswirkungen in der Lieferkette.

Doch es geht nicht nur um die Lieferkette – bei energieintensiven Produkten wie Fahrzeugen und Elektronik entsteht der größte Teil der Auswirkungen bei der Nutzung. Daher ist ein Einblick über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg der Schlüssel zur Identifizierung und Verringerung der Umweltauswirkungen.

Oftmals wird die Lebenszyklusanalyse erst durchgeführt, wenn Produkte bereits auf dem Markt sind. Für eine nachhaltige Produktentwicklung muss sie allerdings früher ansetzen. Produktentwickler müssen schon während des Designprozesses ihre Entwürfe auf Nachhaltigkeitskriterien und weitere Faktoren hin bewerten können. Nur dann ist es möglich, schon in der Designphase zu erkennen, welche Auswirkungen eine bestimmte Entscheidung hat.

Umweltauswirkungen direkt in Autodesk Fusion 360 sehen

Wie das aussehen kann, zeigt Makersite in Zusammenarbeit mit dem CAD-Softwarehersteller Autodesk: Mit dem Makersite-Add-on können Nutzer von Autodesk Fusion 360 bereits während des Designprozesses Daten zu den Umweltauswirkungen und Kosten ihrer Designiterationen einsehen.

Über das Plug-in von Makersite lassen sich die Umwelt- und Kostenauswirkungen von Entwürfen auf Knopfdruck berechnen. Mit Zugang zu mehr als 300 Materialien und den dazugehörigen Kosten und Nachhaltigkeitsinformationen seien Produktdesigner nicht mehr auf Experten oder Beratungsfirmen angewiesen, um nachhaltige Produkte zu entwerfen. Stattdessen könnten Unternehmen mit eigenen Materialstämmen und Beschaffungsdaten auf Nachhaltigkeitsziele hinarbeiten. Die Integration ermögliche nachhaltigere Entwürfe, vermeide Doppelarbeit und verkürze die Markteinführungszeit.

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