Neuer Standort Umzug! Autozuliefersparte von Continental geht nach Frankfurt am Main

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Der Continental-Konzern wird seine künftig bekanntlich eigenständige Autozuliefersparte in Zukunft in Frankfurt am Main verorten, wie die dpa meldet.

Wie jetzt vom Continental-Konzern zu hören ist, will man die schwächelnde Autozuliefersparte schon bald nach Frankfurt am Main verlegen. Die dpa konnte mehr Details in Erfahrung bringen ...(Bild:  Continental)
Wie jetzt vom Continental-Konzern zu hören ist, will man die schwächelnde Autozuliefersparte schon bald nach Frankfurt am Main verlegen. Die dpa konnte mehr Details in Erfahrung bringen ...
(Bild: Continental)

Der Konzern aus Hannover will die seit Jahren schwächelnde Autozuliefersparte abspalten und als eigenes Unternehmen an die Börse bringen. Die Zentrale der neuen Gesellschaft soll laut Aussage von Continental bis Mitte diesen Jahres am bisherigen Automotive-Standort in Frankfurt-Rödelheim entstehen. Dort sind derzeit rund 4.200 Mitarbeiter beschäftigt, wie es weiter heißt. Wenn die Aktionäre im April zustimmen sollten, werde der Börsengang der Sparte unter neuem Namen im September erfolgen. Noch offen ist aber, wie das neue Unternehmen heißen soll. Im Mutterkonzern verbleiben dann vor allem das Reifengeschäft und der Großteil der Kunststofftechnik von Contitech.

Conti-Autozuliefer-Sparte schrieb zuletzt nur rote Zahlen

Mit der Entscheidung für Frankfurt am Main ist man der unternehmerischen Eigenständigkeit einen weiteren Schritt nähergekommen, kommentiert Conti-Automotive-Vorstand Philipp von Hirschheydt, der auch Chef des künftig eigenständigen Unternehmens werden soll. Der Aufsichtsrat hatte die Pläne vor Kurzem abgenickt. Die Zustimmung der Hauptversammlung am 25. April gilt lediglich als Formsache. Der Grund ist, dass das Autozuliefergeschäft seit Langem als Sorgenkind des Konzerns gilt. Die Continental-Sparte schrieb in den vergangenen Jahren immer wieder rote Zahlen. In dem nach Umsatz größten Konzernteil hat man den Sparkurs zuletzt noch einmal verschärft. Über 10.000 Stellen fallen deshalb weg – jeweils rund zur Hälfte in den Bereichen Verwaltung sowie Forschung und Entwicklung. Die Automotive-Sparte von Continental hat derzeit rund 92.000 Mitarbeiter. Damit entfalle rund die Hälfte der rund 190.000 Beschäftigten auf den vor der Abspaltung stehendem Bereich.

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