Räumen für die Automobilindustrie Unmittelbar nach der EMO in die Fabrik

Redakteur: Helmut Klemm

Eine Räummaschine mit geringer Zugkraft erzeugt Innenverzahnungen in Antriebskomponenten mit hoher Präzision und Reproduzierbarkeit. Vor der Inbetriebnahme ist sie noch in Hannover auf der EMO 2013 zu sehen.

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Der SPS-gesteuerte Servoantrieb wirkt direkt auf die Spindel – das ist eine Voraussetzung für hohe Präzision.
Der SPS-gesteuerte Servoantrieb wirkt direkt auf die Spindel – das ist eine Voraussetzung für hohe Präzision.
(Bild: Rausch)

Die Maschinenfabrik Rausch demonstriert den Entwicklungstand in der Räumtechnik. Dazu sind Teile einer Anlage aufgebaut, die kurz nach der EMO bei einem Automobilzulieferer installiert wird. Die Anlage erzeugt Innenverzahnungen in Antriebskomponenten, die sehr klein sind, aber hohe Kräfte übertragen müssen. Die Anforderungen an die Bauteilsicherheit und Bearbeitungsgenauigkeit sind deshalb besonders hoch.

Die Kernkomponente der Anlage ist eine neu entwickelte Räummaschine des Typs RSIZ 20S, die mit 20 kN eine vergleichsweise geringe Zugkraft aufweist und laut Rausch hohe Präzision und Reproduzierbarkeit gewährleistet.

Der SPS-gesteuerte Servoantrieb wirkt direkt auf die Spindel. Das gilt als Voraussetzung für präzise Bearbeitung und geringen Wartungsaufwand. In die Anlage ist ein Ölkühler integriert, der eine stabile Temperatur des Räumöls sicherstellt.

Maschinenfabrik Rausch auf der EMO Hannover 2013: Halle 11, Stand A47

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