Karl Späh Unternehmen präsentiert spezifische Vorteile von Siebdruck-Dichtungen

Redakteur: Josef-Martin Kraus

Erstmals präsentiert der Dichtungsspezialist Späh auf der Hannover-Messe 2008 im Rahmen der Subcontracting Dichtungen, die im Siebdruckverfahren hergestellt werden. Dabei handelt es sich um statische Flachdichtungen mit einem spezifischen Konturaufdruck aus Silikon. Die Dichtkonturen werden bei der Herstellung in festgelegten Dichtzonen aufgebracht.

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Dadurch ergibt sich laut Späh eine Reihe von Vorteilen: So wirken die Dichtungen einem Bauteilverzug entgegen. Die Flächenpressung wird dorthin geleitet, wo sie erforderlich ist. Als Hauptmerkmal des dichtenden Bauelements wird daher die differenzierte Siebdrucktechnik hervorgehoben, die eine genannte Linienpressung ermögliche. Sie komme dort zur Anwendung, wo eine ausreichende Flächenpressung nicht möglich sei: zum Beispiel bei labilen Bauteilen, biegeschwachen Flanschen, bei stark unregelmäßiger Schraubenanordnung oder zu niedrigem Schraubendrehmoment.

Im Spätsommer vergangenen Jahres hat Späh den Produktionsbereich Siebdruck-Dichtungen von der Klinger GmbH, Idstein, übernommen. Mit der Übernahme hat der Dichtungsspezialist die Produktpalette für Flachdichtungen komplettiert.

So ergeben sich laut Späh aufgrund eines Konturaufdrucks aus Silikon erhebliche Vorteile. Das verdeutlicht der Aussteller auf der Hannover-Messe: Eine auf ein Dichtband (Siebdruckraupe) reduzierte Kontaktfläche ergibt höhere spezifische Verpressungskräfte und ermöglicht somit eine Steigerung der Dichtsicherheit.

Karl Späh GmbH & Co. KG, Halle 4, Stand E04

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