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EPC-System stellt auf einen Blick Kostentreiber dar
Das EPC-System bietet eine integrierte Anwendung mit entsprechenden Schnittstellen, die die Entwickler in Zukunft mit in die Kalkulation einbeziehen sollen. Indem die Kalkulation auch für die Entwickler transparenter wird, können diese bereits bei ihrer Planung Kostentreiber schneller identifizieren.
Das System stellt für den Nutzer auf einen Blick dar, wie sich ein geändertes Design oder ein anderes Material auf die Kosten auswirkt. Verschiedene Versionen miteinander zu vergleichen, ist eine wichtige Kernfunktion der Software. Gerade weil die Produkte des EWA mit ihren vielen elektronischen Kleinstteilen komplex sind, ist es erforderlich, kalkulatorische Unterschiede schnell zu erkennen.
Kostencontrolling profitiert vom neuen EPC-System
Auch das Kosten-Controlling profitiert von der Einführung des EPC-Systems. Die primäre Frage lautet: Werden die Zielkosten erreicht? Dazu muss geprüft werden, ob das Produktdesign auch hinsichtlich der Kosten optimal ausfällt. In die Berechnungen fließen verschiedene Kostenfaktoren ein, wie zum Beispiel die Materialart, die Fertigungstechnologie oder aber die benötigten Arbeitskräfte.
Schließlich stehen für die Herstellung eines Produktes verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die vor dem Produktionsstart durchgerechnet und miteinander verglichen werden müssen. So wird frühzeitig erkannt, ob die Wirtschaftlichkeit gewährleistet ist und wo Einsparungen möglich sind.
Für die Zukunft plant das EWA, über Facton ein regelmäßiges Zielkosten-Reporting durchzuführen. Mittels festgelegter Kennzahlen sollen die Produktionskosten mit den zuvor festgelegten Zielkosten verglichen werden. Mit diesem Controlling-Instrument können kritische Projekte sofort identifiziert werden.
* Nik Wolthuis ist kaufmännischer Abteilungsleiter im Elektronikwerk Amberg bei der Siemens Industry Automation Division, 92224 Amberg.
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