Moeller US-Industriekonzern Eaton kauft Moeller-Firmengruppe

Redakteur: Jürgen Schreier

Bonn (js) – Die amerikanische Eaton Corporation mit Sitz in Cleveland hat die Bonner Moeller-Firmengruppe übernommen und etabliert mit diesem Zusammenschluss einen neuen Global Player im Bereich der Elekltrotechnik. Das deutsche Industrieunternehmen wird Kernstück im Eaton-Geschäftsfeld „Electrical“.

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Der börsennotierte US-amerikanische Industriekonzern Eaton Corporation wird, vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden und Gremien, neuer Eigentümer der Moeller-Firmengruppe. Eine entsprechende Vereinbarung wurde von Doughty Hanson & Co und der Eaton Corporation unterzeichnet.

Moeller ist Technologieführer in den Bereichen Schalten, Schützen und Energie verteilen in Europa, während sich Eaton als führender Hersteller von Energieverteilungssystemen und Komponenten im amerikanischen NEMA/UL-Bereich sieht. Mit der Kernkompetenz von Moeller im IEC Bereich (europäischer Standard) erschließt sich für den US-Hersteller der hoch entwickelte europäische Markt. Gemeinsam entsteht ein globaler Player für Elektrotechnik.

Alexander M. Cutler, CEO von Eaton Corporation: „Moeller ist für uns das Tor zum europäischen Markt. Das deutsche Vorzeigeunternehmen verfügt über ein effizientes Vertriebsnetzwerk und steht für ausgezeichnete Qualität in Europa, einem unserer Zukunftsmärkte. Gemeinsam werden wir ein globaler Player in der Elektrotechnik, der sich konsequent an den globalen Wachstumschancen orientiert.“

Komplementäre Produktportfolios bieten Marktchancen

In der Fortsetzung der globalen Marktstrategie profitiert Moeller vor allem von der weltweiten Präsenz der entstehenden Firmengruppe. Theo Kubat, CEO der Moeller Firmengruppe, zu den Chancen die der neue Eigentümer bringt: „Unser strategisches Ziel war immer schon die Internationalisierung. Moeller ist jetzt Teil einer global erfolgreichen Firmengruppe, deren bisheriges Portfolio sich sehr gut mit unseren Kerngeschäftsfeldern ergänzt. Eaton Corporation bietet uns neue Perspektiven der Internationalisierung – vor allem in Afrika, Asien und im Mittleren Osten. Diese Möglichkeiten werden wir nutzen.“

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