Industrie-Studie US-Unternehmen von ihren Geschäftsmodellen viel überzeugter als DACH-Betriebe

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Die Studie „Zukunft gestalten“ der Staufen AG zeigt auf, wie Industrieunternehmen im DACH-Raum und in den USA in das Jahr 2025 gehen. Ein Ergebnis: Die amerikanischen Betriebe blicken deutlich selbstbewusster in die Zukunft als ihre Konkurrenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

„Die positive innere Einstellung ist in den USA besonders stark ausgeprägt und kann gerade in Krisenzeiten ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein“, so Wilhelm Goschy, CEO der Staufen AG.(Bild:  Günter E. Bergmann - Photography)
„Die positive innere Einstellung ist in den USA besonders stark ausgeprägt und kann gerade in Krisenzeiten ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein“, so Wilhelm Goschy, CEO der Staufen AG.
(Bild: Günter E. Bergmann - Photography)

Sowohl in den USA als auch in Europa spielt die aktuelle wirtschaftliche Lage eine dominierende Rolle in der Politik. Die Studie „Zukunft gestalten“ befasst sich daher mit der Frage, wie Industrieunternehmen diesseits und jenseits des Atlantiks in das für sie so wichtige Jahr 2025 gehen. Dafür hat die Staufen AG 280 Industrieunternehmen in den USA sowie insgesamt 313 in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) befragt.

Während in den USA jedes zweite Unternehmen von seinem Geschäftsmodell überzeugt ist, gilt dies in der DACH-Region nur für jedes vierte.(Bild:  Staufen AG)
Während in den USA jedes zweite Unternehmen von seinem Geschäftsmodell überzeugt ist, gilt dies in der DACH-Region nur für jedes vierte.
(Bild: Staufen AG)

Der transatlantische Stimmungsunterschied wird in dieser Studie deutlich sichtbar: Während in der DACH-Region derzeit nur jedes vierte Industrieunternehmen (25 Prozent) sein Geschäftsmodell als „sehr zukunftsfest“ beschreibt, ist in den USA mehr als jeder zweite Industriebetrieb (55 Prozent) von seinem eingeschlagenen Weg absolut überzeugt. Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Thema Innovationkraft. Hier geben sich 43 Prozent der befragten US-Firmen die Bestnote, aber nur 21 Prozent der Industrieunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Beeinflusst von der Mentalität der Führungskräfte

„Optimismus, Engagement, Innovationskraft und Kundenorientierung sind Erfolgsfaktoren, die maßgeblich von der Mentalität der Führungskräfte und der Unternehmenskultur beeinflusst werden. Diese positive innere Einstellung ist in den USA besonders stark ausgeprägt – und kann gerade in Krisenzeiten ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein“, sagt Wilhelm Goschy, CEO der Staufen AG. „Die hiesigen Industrieunternehmen sollten daher ihre traditionellen Stärken mit diesem ‚American Spirit‘ verbinden.“

In der DACH-Region bezeichnen nur halb so viele Unternehmen ihre Innovationskraft als sehr gut wie in den USA .(Bild:  Staufen AG)
In der DACH-Region bezeichnen nur halb so viele Unternehmen ihre Innovationskraft als sehr gut wie in den USA .
(Bild: Staufen AG)

Stichwort Stärken: Trotz aller Herausforderungen sehen 82 Prozent der Industrieunternehmen in der DACH-Region an ihrem jeweiligen Heimatstandort weiterhin mehr Chancen als Risiken. Und 87 Prozent der befragten Top-Manager bezeichnen ihr Unternehmen als resilient, wobei sogar jeder vierte (25 Prozent) von „sehr widerstandsfähig“ spricht. Zum Vergleich: In der Vorjahresstudie hatten nur 20 Prozent dem eigenen Unternehmen eine solch hohe Resilienz attestiert.

Diese positive Entwicklung an der Spitze kann über die aktuellen Probleme gerade in Deutschland aber nicht hinwegtäuschen. So geben sieben von zehn deutschen Industrieunternehmen an, dass ihre heimischen Werke international an Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Als Konsequenz erwägt die Hälfte (52 Prozent) Standortschließungen oder -verlagerungen.

Jedes Unternehmen kann selbst aktiv werden

Staufen-CEO Goschy: „Neben den notwendigen staatlichen Veränderungen (Energiekosten, Bürokratieabbau etc.) kann hier jedes Unternehmen sofort selbst aktiv werden. Die drei zentralen Maßnahmen: ergebniswirksame Prozessoptimierung, konsequente Digitalisierung sowie schnelle und zielgerichtete Qualifizierung der Mitarbeitenden. Das gilt auch für die US-Industrie, deren Zahlen derzeit nicht zuletzt aufgrund des starken Binnenmarktes besser aussehen.“

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