Kaum Reaktionszeit Deutscher Maschinenbau kritisiert neue Zollregeln der USA

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Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist von den jüngst geänderten Zollregeln bei Stahl und Aluminium seitens der US-Regierung alles andere als begeistert ...

Kurz vor Ostern wurde den deutschen Maschinen- und Anlagenbauern noch schnell ein faules Ei in Form von Änderungen bei den Zollregeln für Stahl und Aluminium ins Nest gelegt. Hier die harten Fakten ...(Bild:  A. Eppler)
Kurz vor Ostern wurde den deutschen Maschinen- und Anlagenbauern noch schnell ein faules Ei in Form von Änderungen bei den Zollregeln für Stahl und Aluminium ins Nest gelegt. Hier die harten Fakten ...
(Bild: A. Eppler)

Für viele Maschinen aus Europa wird seit dem 6. April ein pauschaler Zollsatz von 25 Prozent fällig. Der europäische Maschinenbau wird dadurch in vielen Fällen stärker belastet als zuvor, was mehr als enttäuschend ist, kommentiert der Branchenverband VDMA die Entwicklung im Handelt mit den Vereinigten Staaten. Besonders herausfordernd sei dabei, dass die Unternehmen keine Zeit bekämen, sich auf die Umstellung gut genug vorzubereiten. Die Neuregelungen sind schließlich erst am Donnerstag bekanntgegeben worden, was einem Überfall gleichkommt. Unternehmen müssten also nun auch weiterhin nachweisen, wo der in Maschinen- und Anlagen verbaute Stahl und das Aluminium gegossen oder geschmolzen wurden, was für viele Betriebe nicht zu leisten ist.

Wenige Maschinen und Anlagen genießen Erleichterungen

Das heißt aber dann, dass das Risiko von Strafzöllen bis zu 200 Prozent bestehen bleibt. Zwar gebe es eine begrenzte Entlastung für einige Unternehmen, weil für einzelne Maschinenbauprodukte – etwa für Spritzgießmaschinen und Fördertechnik – befristet bis zum 31. Dezember 2027 ein Zolldeckel von 15 Prozent aufgelegt sei. Doch Produkte, die überwiegend aus Stahl und Aluminium bestehen, werden dagegen deutlich schlechter gestellt. Für sie fallen künftig 50 Prozent Zoll auf das gesamte Produkt an. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl nannte die vorliegenden Informationen aber noch zu unkonkret, um ein umfassendes Bild der Auswirkungen auf die Stahlindustrie in Deutschland zeichnen zu können. Dennoch bleibe die erhebliche Belastung für den Export stehen.

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