Lieber vorsichtig sein! Varta drosselt nach umfassendem Cyberangriff die Produktion

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Aus Sicherheitsgründen, so der Batteriehersteller Varta, fährt das Unternehmen die Produktion herunter. Der Grund ist ein offensichtlich erfolgreicher Hackerangriff, so die dpa.

Der Batteriehersteller Varta steckt schon länger in der Krise. Jetzt muss das Unternehmen auch noch einem umfassenden Hackerangriff trotzen. Die Produktion an fünf Standorten wurde heruntergefahren. Wie lange, weiß noch keiner ...(Bild:  K. Nobel)
Der Batteriehersteller Varta steckt schon länger in der Krise. Jetzt muss das Unternehmen auch noch einem umfassenden Hackerangriff trotzen. Die Produktion an fünf Standorten wurde heruntergefahren. Wie lange, weiß noch keiner ...
(Bild: K. Nobel)

Die Produktion des Batterieherstellers Varta steht nach einem Hackerangriff weiter still. Das teilte ein Sprecher des Unternehmens aus dem baden-württembergischen Ellwangen jüngst der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage mit. Die fünf Produktionsstandorte – drei davon in Deutschland und jeweils einer in Rumänien und Indonesien – seien betroffen. Ebenso habe es die Verwaltung erwischt. Varta hatte zuvor mitgeteilt, dass Teile der IT-Systeme Ziel einer Cyberattacke waren.

Varta steckt bereits in den roten Zahlen

Daraufhin hat das Unternehmen die IT-Systeme und damit auch die Produktion aus Sicherheitsgründen selbst heruntergefahren. Der Schadensumfang könne bisher nicht benannt werden. Wann die Produktion wieder anläuft, kann der Sprecher momentan auch nicht sagen. Vor diesem Hintergrund ist es nicht unwichtig zu erwähnen, dass das Unternehmen zuletzt in den roten Zahlen steckte. Varta sah sich im Frühjahr des vergangenen Jahres außerdem zu einem Umbau gezwungen und kündigte im Zuge dessen ein Sparprogramm an, das die Streichung von weltweit rund 800 Stellen beinhaltet.

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