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Neben der technischen Herausforderung galt es, die betrieblichen Randbedingungen zwingend zu erfüllen: Die Schälmaschine war und ist als Schwerpunktanlage im Einsatz und durfte daher nur wenige Tage für Retrofitmaßnahmen aus dem Verkehr gezogen werden. Nachdem es mit dem Hersteller der Anlage weder bei den Modernisierungskosten noch bei der Reparaturzeit zu einer Einigung kam, lies man sich von den Kleinknecht-Spezialisten ein Angebot unterbreiten. Die Zahlen sprachen deutlich für die Retrofit-Lösung des Siegener Unternehmens.
Kein betrieblicher Produktionsstopp durch Retrofit
Nach getaner Arbeit strahlte neben den frisch geschälten Profilen und den zufriedenen Inbetriebnahme-Ingenieuren in erster Linie der Betreiber: Bereits nach einem zweiwöchigen Stillstand produzierte die Maschine im Automatik-Modus wieder erstklassige Qualität. Darüber hinaus fand der Betreiber auch diverse Verbesserungsvorschläge implementiert, wie zum Beispiel:
- Übersichtliche und umfangreiche Diagnosefunktionen,
- feinere Einstellmöglichkeiten des Fertigdurchmessers,
- die Anbindung an ein Qualitätsdaten-Mess-System
Heute freut man sich in dem Unternehmen über eine moderne Schälmaschine mit aktueller Automatisierungsarchitektur und ergonomischer HMI-Bedienung.
* Dipl-Ing. Christoph Hauck ist technischer Geschäftsführer bei der H. Kleinknecht & Co. GmbH in 57080 Siegen, Tel. (02 71) 39 83-1 19, christoph.hauck@kleinknecht.de
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