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Bei der Bearbeitung von Zahnrädern werden kurze Prozesszeiten von 1 bis 2 min erzielt. Der Prozessumfang besteht aus dem Entgraten und Verrunden der Kanten sowie dem Glätten der Zahnflanken. Weil bis zu fünf Werkstücke gleichzeitig bearbeitet werden und sich während des Vorgangs eine andere Charge manuell oder über einen Roboter be- oder entladen lässt, ergibt sich eine Durchlaufzeit von 12 bis 24 s pro Werkstück.
Gleitschleifen bietet beste Ergebnisse in kurzer Zeit
Ein praktisches Beispiel: Die Werkstücke werden in einem Dreibackenfutter auf einem schräg angeordneten Halter gespannt (Bild 7). Bild 8 zeigt die noch unverrundete Kante an der Zahnflanke. Nun taucht das Werkstück in das strömende Bearbeitungsmedium ein (Bild 9). Bei der Bearbeitung dreht sich das Werkstück programmgesteuert um die eigene Achse – zum Beispiel abwechselnd 30 s nach rechts und 30 s nach links.
Parallel dazu führt der Arbeitsbehälter mit dem Bearbeitungsmedium diese gleichen Drehungen im Einminutentakt durch. Die Prozessdauer beträgt 2 min. Das Ergebnis ist hervorragend (Bild 10).
Die Rauigkeit an den Zahnflanken wurde von Ra 0,92 auf 0,51 µm reduziert. Bei anderen Zahnrädern beträgt der Rz-Wert lediglich noch 0,4 µm, nachdem zu Beginn des Gleitschliffprozesses ein Wert von 1,5 µm gemessen wurde.
* Helmut Gegenheimer ist Geschäftsführer bei der Otec Präzisionsfinish GmbH, 75334 Straubenhardt-Feldrennach
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