gesponsertBest of Industry Award 2023 VeriSafe 2.0 – der Spannungsfreiheitsprüfer

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Das System VeriSafe von Panduit minimiert das Risiko elektrischer Gefahren, indem es die Spannungsfreiheit des Schaltschranks überprüft. Im Vergleich zu bisherigen tragbaren Testinstrumenten prüfen Anlagenbetreiber und Maschinenbauer so deutlich schneller ob ein elektrisch sicheres Umfeld vorliegt.

VeriSafe 2.0 in Aktion(Bild:  Panduit)
VeriSafe 2.0 in Aktion
(Bild: Panduit)

Wie profitieren Anwender von der Innovation und was zeichnet sie besonders aus?

Gefahren und Risiken in Schaltanlagen für Mensch, Produktion und Gebäude sind unter allen Umständen zu vermeiden. Anlagenbauer müssen dementsprechend in ihren Konstruktionen die Einhaltung der Normen für die elektrische Sicherheit, den Brandschutz sowie die mechanische Sicherheit garantieren. Zur Einhaltung von gesetzlich festgelegten Sicherheitsrichtlinien (IEC 60364) muss bei der Wartung elektrischer Geräte eine Spannungsprüfung zur Sicherstellung des Fehlens von Spannung durchgeführt werden. Dieser Prozess umfasst einige Schritte, die bei Verwendung tragbarer Prüfmittel komplex und zeitaufwendig sein können. Panduit als Anbieter von Lösungen im Bereich der physikalischen und elektrischen Infrastruktur für Rechenzentren, Industrie- und Gebäudeautomatisierung sowie die damit verbundenen Dienstleistungen bietet hier mit dem VeriSafe eine effiziente und automatisierte Alternative: Das System prüft auf Knopfdruck die Spannungsfreiheit des Gerätes, an dem es installiert ist – sowohl bei 3- als auch bei 1-phasigen Anwendungen mit 50 oder 60 Hz und bis zu 600 V.

Was gab den Ausschlag für die Entwicklung des Produkts?

Anlagenbauer müssen in ihren Konstruktionen die Einhaltung der Normen für die elektrische Sicherheit, den Brandschutz sowie die mechanische Sicherheit garantieren. In Amerika, dem Mutterland von Panduit, bildet der National Electrical Code (NEC) die gesetzliche Grundlage dafür und ist als Stand der Technik akzeptiert. Festgelegt wird er von der National Fire Protection Association (NFPA), die ihn unter dem Arbeitstitel NFPA 70 veröffentlicht. Hierzulande ist der NEC mit den für deutsche beziehungsweise europäische Anlagenbauer und Elektriker angewandten VDE 0100 beziehungsweise IEC 60364 vergleichbar. Zur Einhaltung dieser Sicherheitsrichtlinie müssen komplexe, mehrstufige und somit zeitaufwendige Arbeitsschritte durchgeführt werden. Um diese Arbeitschritte zu beschleunigen und zu vereinfachen, kommt VeriSafe ins Spiel.

Bildergalerie

Welche Rückmeldungen haben Sie bisher vom Markt bekommen?

Es gibt eine starke Nachfrage vor allem mit dem erweiterten Spannungsbereich bis zu 1000 V für 690-V-Wechsel- und Gleichstrom-Anwendungen.

Warum konnte genau Ihr Unternehmen dieses Produkt entwickeln?

Als amerikanisches Familienunternehmen entwickeln unsere Ingenieure und Techniker zuerst nach den Bedürfnissen und Vorgaben des Heimatmarkts. Das ist verständlich. Bei den meisten Produkten sind die internationalen Normen und Vorgaben auch weltweit anwendbar. Als Global Player nehmen wir marktgerechte Anpassungen vor, wenn notwendig, so auch bei VeriSafe 2.0. Der genannte erweiterte Spannungsbereich ist ein Merkmal, das auf Europa zurückzuführen ist. Wie man sieht, bestätigt der Erfolg den Anpassungsaufwand.

Ist das Produkt in seiner gegenwärtigen Form die finale Version, oder sind auch hier noch Weiterentwicklungen denkbar?

VeriSafe ist eine völlig neuartige Lösung, mit der man sicher und effektiv sowie schnell und einfach Anlagen auf Spannungsfreiheit prüft. Weil es so anders ist, wie die bisherigen Methoden, können wir uns durchaus Weiterentwicklung vorstellen. Schließlich ist Innovation unser Antrieb.

Setzen Sie auf spezielle Methoden, um die Kreativität und Innovationskraft im Unternehmen zu fördern?

Panduit wurde 1955 in einer Garage gegründet und blickt auf eine einzigartige Erfolgsgeschichte zurück. Wir schauen uns immer die Märkte und die vorhandenen Lösungen an. Oft entstehen beim genauen Erforschen der Einzelkomponenten die Ideen, auf denen unsere Innovationen basieren. So motivieren wir laufend unsere Techniker und Ingenieure, unsere Forscher und Entwickler in den so genannten Labs sowie unseren Vertrieb und das Marketing, noch bessere Lösungen für die elektrische und IT-Infrastruktur zu entwickeln. Außerdem sind wir in zahlreichen Normungs- und Standardisierungsgremien wie der IEEE maßgeblich aktiv. Dort haben wir in einigen Gremien auch den Vorsitz. Diese Standardisierungsanstrengungen bringen uns in die Lage, ein Early Adopter sein zu können, also schneller bessere Lösungen für den jeweiligen Markt anbieten zu können. Darüber hinaus gibt es z.B. einen Shark Tank, bei dem jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter mitmachen und seine innovativen Ideen einbringen kann. Dieser Shark Tank, das ist so ähnlich wie die Höhle der Löwen, findet jedes Jahr statt und die Gewinner bzw. Gewinnerteams bekommen attraktive Prämien.

Haben Sie lustige oder kuriose Geschichten rund um diese Produktentwicklung erlebt, die Sie mit unseren Leserinnen und Lesern teilen möchten?

Bei dem zuvor genannten Shark Tank hat vor 2 Jahren eine amerikanische Marketing-Mitarbeiterin eine Idee aus dem Haushaltsbereich eingebracht. Ich fand es klasse. Es ging um die Isolierbänder, die wir standardmäßig in den verschiedenen Farben im Programm haben. Der Elektro-Installateur muss die Bänder immer einzeln abwickeln und abschneiden. Ihre Lösung war eine Kombination aus einem Halter, den Sie aus ähnlichen Küchenwerkzeug adaptierte und der gleich mehrere dieser bunten Abisolierfolien bevorratet und sich leichter entnehmen und abschneiden lässt. Manchmal sind die Lösungen so nah.

Musste sich die Idee zur Innovation zunächst gegen Bedenken oder gar Widerstände im eigenen Haus behaupten, oder waren die Kolleginnen und Kollegen von Anfang an Feuer und Flamme für das Projekt?

Beides. Die Skeptiker gibt es immer, und das ist auch gut so. Schließlich konnte die Marketing-Mitarbeiterin Ihre Lösung vorstellen und sie wurde für ihre Idee prämiert. Das ist doch toll.

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