IT & Business 2013 Vertec präsentiert in Stuttgart gleich dreifach

Redakteur: Jürgen Schreier

Der Schweizer Softwarehersteller Vertec nutzt in diesem Jahr die drei IT & Business-Tage (24. bis 26. September 2013) noch intensiver. Neben dem Messestand in Halle 3, B 39 kann den Anbieter betriebswirtschaftlicher Software für projektorientierte Dienstleister auch auf einer Podiumsdiskussion und in einem Interview erleben.

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Steht am 25. September Rede und Antwort: Tobias Wielki, Geschäftsführer der Vertec GmbH, Hamburg.
Steht am 25. September Rede und Antwort: Tobias Wielki, Geschäftsführer der Vertec GmbH, Hamburg.
(Bild: Vertec)

Auch wenn die Zeiten der klassischen Stechuhren vorüber sind, wird Zeiterfassung immer noch überwiegend als Kontrolle der Mitarbeiter betrachtet. Diese Betrachtungsweise wird den Möglichkeiten, die moderne Systeme bieten, nach Einschätzung von Vertec nicht gerecht. Gerade im Dienstleistungsbereich zählten verrechenbare Leistungen, nicht die Anwesenheit der Mitarbeiter, so das Unternehmen. Um dies zu erreichen, müsse jedoch zunächst ein Umdenken in den Köpfen der Verantwortlichen stattfinden.

Vom Kontrollinstrument zur Leistungserfassung

Der Schweizer Hersteller von integrierten CRM- und ERP-Lösungen für projektorientierte Dienstleister kennt die Problematik. Die Leistungserfassung ist das zentrale Instrument für die Abrechnung mit dem Kunden. „Die veränderte Betrachtungsweise der Zeiterfassung vom reinen Kontrollinstrument hin zur Leistungserfassung setzt bei den Mitarbeitern intrinsisch motivierte Kreativität und Energie frei. Dies führt zu einem optimalen Arbeitsergebnis und in Folge zu einer Verbesserung der Gewinnsituation“, erläutert Urs Berli, Marketing- und Vertriebsleiter der Vertec AG.

Daher nahm Berli auch kurzerhand die Einladung zur Podiumsdiskussion unter Moderation von Franz Langecker, HR Performance, mit dem Titel: „Auflösung der klassischen Präsenzkultur hin zur Vertrauenskultur – Konsequenzen für die Unternehmen und die Zeitwirtschaft“ an. „Bei unseren über 600 Kunden ist nicht die Präsenz entscheidet, sondern das Ergebnis der Arbeitsleistung“, macht Berli die Besonderheit von Vertec deutlich. Die Diskussion findet am 1. Messetag von 10.30 bis 11.30 Uhr in Halle 3 statt.

Vertrauensarbeitszeit bedeutet nicht Verzicht auf Arbeitszeiterfassung

Vertec plädiert für die Entwicklung hin zu einer Vertrauensarbeitszeit, die besonders bei hochqualifizierten Mitarbeitern im Bereich der Professional Services, namentlich bei projekt- und mandatsorientiert arbeitenden Dienstleistern wie Ingenieuren, Software-Entwicklern oder Consultants, entscheidet ist . Wobei Vertrauensarbeitszeit nicht den Verzicht auf eine Arbeitszeiterfassung bedeutet. Schließlich ist die Produktivität der Mitarbeiter gerade in diesen Branchen eine der zentralen Kennzahlen, in denen die Lohnkosten die hauptsächlichen Betriebskosten sind.

Um genau diese Besonderheiten geht es auch im Interview, das Tobias Wielki, Geschäftsführer der Vertec GmbH, Hamburg, am zweiten Messetag gibt. Zusammen mit einem Kunden stellt er sich den Fragen von Dr. Christine Lötters. Das Interview stellt dabei insbesondere auf die projektorientierte Arbeitsweise der Dienstleister ab, die somit eine ERP-Branchenlösung benötigen. „Wir wissen, dass eine branchenspezifische Leistungserfassungs-Software zu mehr verrechenbaren Leistungen führt“, schließt Wielki.

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