Seltsame Startschwierigkeiten Verzögerung beim ersten Elektroauto von Ford Europa

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2023 sollte in Köln das erste neue Ford-Elektroauto in Produktion gehen. Die Basis sei die Lizenz für den MEB (Modularen Elektro-Baukasten) von Volkswagen. Das wird erst mal nichts ...

Ford wollte ab Herst 2023 in Köln den Ford Explorer als erstes Elektroauto vom Band laufen lassen. Ford hat Nachholbedarf, was die E-Mobilität anbelangt. Jetzt verzögert sich das Vorhaben aber, was viele verwundert. Das könnte Konsequenzen haben. Die dpa berichtet ...(Bild:  Ford)
Ford wollte ab Herst 2023 in Köln den Ford Explorer als erstes Elektroauto vom Band laufen lassen. Ford hat Nachholbedarf, was die E-Mobilität anbelangt. Jetzt verzögert sich das Vorhaben aber, was viele verwundert. Das könnte Konsequenzen haben. Die dpa berichtet ...
(Bild: Ford)

Man werde das neue Modell erst ab Sommer 2024 ausliefern, teilte ein Unternehmenssprecher in Köln mit, weil es zu Verzögerungen kommt. In einem Zeitraum von maximal acht Jahren sollten von Köln aus rund 60.000 Elektrofahrzeuge des Typs Ford Explorer vom Band rollen. Zuvor hatte Ford noch einen Produktionsstart Ende dieses Jahres angepeilt, mit ersten Auslieferungen nur wenig später. Von der Planänderung betroffen sind, wie es heißt, rund 3.500 Beschäftigte in der Kölner Ford-Produktion. Mit Arbeiten an Prototypen und anderen Aufgaben ist zwar weiter zu tun, doch der große Start der Serienproduktion rückt in die Ferne. Der Grund für die Verzögerung sei, dass das Elektroauto einem neuen Batteriestandard entsprechen soll und dafür mehr Zeit nötig sei. Experten sind aber verwundert, weil die Norm schon länger bekannt ist, wie die dpa erfahren hat.

Teure Elektroauto-Schlappe wirft Ford zurück

Die Auswirkungen für die Beschäftigten müssen nun in Gesprächen mit dem Arbeitgeber sondiert werden, sagte der Betriebsratschef der Ford-Werke, Benjamin Gruschka. Zuvor hatten der Kölner Stadt-Anzeiger und das Handelsblatt von der verzögerten Produktion des Elektrofahrzeugs bei Ford berichtet. Mit dem E-Mobil und einem weiteren Stromer aus der Domstadt verbinde Ford außerdem große Hoffnungen. Der US-Autobauer ist in Europa unter nämlich Druck. Denn bei der Elektromobilität ist Ford vergleichsweise spät dran, wie es dazu heißt. Mit einer Investition über insgesamt knapp zwei Milliarden Euro baut das Unternehmen nun seinen Kölner Standort um, damit dieser für das Stromzeitalter der Mobilität fit genug wird. Die Produktionsverschiebung dürfte für Ford nun teuer kommen, zumal der Rückstand mit Blick auf die Marktbegleiter dadurch noch größer wird.

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