Bildverarbeitung Vision-Sensor BS40 von Wenglor bietet mehr Funktionen

Redakteur: Stéphane Itasse

Zur Hannover-Messe 2008 präsentiert Wenglor seinen neuen Vision-Sensor BS40 mit zusätzlichen Funktionen. Bereits seit dem Jahr 2006 verkauft das Tettnanger Unternehmen Sensoren zur Bildverarbeitung; derzeit sind sie in über 4000 Anwendungen im Einsatz, wie der Hersteller berichtet.

Anbieter zum Thema

Alle Vision-Sensoren von Wenglor bieten in ihrem kompakten Gehäuse eine schnelle und zuverlässige Bildverarbeitung, heißt es weiter. Kamera, Optik, Beleuchtung und Auswerteeinheit sind in dem Gehäuse integriert. Ein Plus sei der motorisierte Autofokus des Vision-Sensors.

Die zahlreichen Bildverarbeitungsfunktionen kann der Kunde miteinander verknüpfen. Objekte werden außerdem unabhängig von deren Position und Drehwinkel erkannt. Weiterhin ist der Arbeitsbereich individuell definierbar und störende Bereiche können ausgeblendet werden. Daher arbeite der Sensor vor jedem Hintergrund.

Zur Qualitätssicherung gibt der Bildsensor Diagnosebilder an den PC aus. Die Bildsensoren verfügen über drei umschaltbare Ausgänge und zwei Eingänge, die frei konfigurierbar sind.

Bildsensor mit oder ohne Farberkennung

Der Vision-Sensor mit Farbchip erkennt zuverlässig Farben. Die Version mit dem monochromen Chip ist dafür empfindlicher und schneller. Mit dieser Bildsensor-Version können noch kleinere Teile erfasst werden.

Die vier neuen Versionen des Vision-Sensors von Wenglor nehmen auch bei hohen Fördergeschwindigkeiten scharfe Bilder auf, berichtet der Hersteller. Die verbesserte Sensortechnik mit Global Shutter mache es möglich. Dieser nimmt nicht einzelne Zeilen des Bildes nacheinander mit Zeitverzögerung auf, sondern erfasst das gesamte Bild auf einen Schlag.

Als weitere neue Funktion biete auch der Autofokus Vorteile. Hat der Kunde verschiedene Produktchargen zu fertigen und ändern sich die Abstände der Produkte je nach Projekt, ist die Umstellung des Sensors damit schneller und komfortabler möglich, wie Wenglor erläutert. Der Sensor stelle das Bild auf einen Mausklick scharf ein.

Bildsensor lässt sich einfach parametrieren

Auch die Parametrierung des Bildsensors ist laut Angaben einfach. Über die Wenglor-Software kann der zu überwachende, aktive Bereich vom Benutzer definiert werden. Anschließend stellt der Nutzer die Filter ein und wählt die Bildverarbeitungsfunktion aus. Der Bildsensor kontrolliert dann Form, Farbe, Pixel oder ein Referenzbild.

Zum Bildsensor bietet Wenglor auch Beleuchtungen an. Zuerst kann die im Sensor integrierte Beleuchtungssteuerung die Sensorbeleuchtung flexibel allen Anforderungen anpassen. Die Belichtungszeit und die LED-Helligkeit sind fein justierbar, heißt es. Die vier LED sind einzeln zu- oder abschaltbar, und schließlich kann der Anwender zwischen Blitzlicht- oder Dauerlicht-Modus auswählen.

Darüber hinaus bietet Wenglor Auflicht- und Durchlichtbeleuchtungen in verschiedenen Ausführungen an. Damit kann sowohl diffuses Licht als auch eine gerichtete Beleuchtung erfolgen. Die Lichtarten heben mit ihren spezifischen Eigenschaften jeweils die wichtigen Details der Anwendung hervor. Alle Beleuchtungen sind mit LED bestückt und somit stoß- und vibrationsunempfindlich.

Wenglor Sensoric GmbH, Halle 9, Stand A50

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:250226)