Gewinneinbruch VW steht unter Druck – Gewinn sackt stark ab

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Für Volkswagen lief 2025 eher holperig. US-Zölle, China-Konkurrenz und interne Probleme mit Audi und Porsche bremsten mit anderen Unbilden den möglichen VW-Erfolg aus ...

Volkswagen hat auf das letzte Geschäftsjahr geblickt. Demnach ist der Autoriese deutlich gebeutelt worden. Erfahren Sie hier mehr über die Details und die Lage ...(Bild:  Volkswagen)
Volkswagen hat auf das letzte Geschäftsjahr geblickt. Demnach ist der Autoriese deutlich gebeutelt worden. Erfahren Sie hier mehr über die Details und die Lage ...
(Bild: Volkswagen)

VW machte jetzt die Zahlen für 2025 bekannt. Der Volkswagen-Konzern steht demnach unter Druck, wegen der oben genannten Belastungen. Immerhin wirke sich das auferlegte Sparprogramm der Kernmarke Volkswagen Pkw aus, das zwar den Abbau von rund 35.000 Stellen in Deutschland bis 2030 vorsieht, aber schon für eine leichte Stabilisierung sorge. Auch spüre man im Elektroautogeschäft im Vergleich zu 2024 ein deutlicher Rückenwind. Die Finanzzahlen spiegeln die Belastungen dennoch deutlich wider. Und die Milliardenkosten für die Verlängerung der Verbrennerstrategie bei Porsche schlagen auch im Konzern durch. Finanzchef Arno Antlitz rechnet auf Konzernebene seitdem mit einer operativen Marge von zwei bis drei Prozent für 2025 – nach 5,9 Prozent im Vorjahr. Die Kosten der strategischen Neuaufstellung bei Porsche beziffert VW für das Gesamtjahr auf 5,1 Milliarden Euro, wovon rund drei Milliarden auf eine Abschreibung auf den Wert dieser Tochter, die bei der Dividendenberechnung allerdings außen vor bleiben soll. Der Gewinn des Volkswagen-Konzerns ist 2025 um knapp die Hälfte eingebrochen. Im Vergleich zum Vorjahr sei das Konzernergebnis nach Steuern 2025 um rund 44 Prozent (von 12,4 Milliarden Euro auf 6,9 Milliarden) geschrumpft.

Ein Blick auf den VW-Umsatz und die freien Mittel

Beim freien Mittelzufluss aus dem Fahrzeuggeschäft hat der VW-Konzern bereits Einblick in die Bücher gegeben, weil es am Ende lange nicht so schlimm war, wie zunächst befürchtet. Der Konzern verbrauchte vorhandene Vorräte und die Lagerbestände wurden verringert. Auch bei Investitionen traten die Wolfsburger auf die Bremse: So flossen nach vorläufigen Berechnungen rund sechs Milliarden Euro in die Kassen – nach fünf Milliarden Euro im Vorjahr. In puncto Umsatz ging das Management weiterhin von einem Wert auf Vorjahresniveau aus – also von knapp 322 Milliarden Euro (andere schreiben 325 Milliarden). Bei den Verkäufen hatte VW am Ende auch eher geringe Einbußen hinnehmen müssen. Denn die weltweiten Auslieferungen sanken lediglich um ein halbes Prozent (auf etwa neun Millionen Fahrzeuge). Vor allem aber in China sehe es für VW trüb aus, während Elektroautos in Europa Aufschwung genössen. Konzernchef Oliver Blume, der nun seine ganze Zeit der Wolfsburger Konzernzentrale widmen kann, seit er den Vorstandsvorsitz bei Porsche nicht mehr inne hat, hat deshalb viel um den Hals. Denn in China müssen die zusammen mit Xpeng entwickelten Elektroautos attraktiver gemacht werden. Und auch die Softwarepartnerschaft mit dem US-Elektro-Pickup-Hersteller Rivian sollte in Zukunft für entscheidende Impulse sorgen.

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