Enttäuschung! Volkswagen-Gewinn ist geringer als prognostiziert

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Wie die dpa meldet, haben Sondereffekte den VW-Konzern um ein Mehr an Gewinn gebracht – zumindest, was die ersten drei Monate 2025 betrifft ...

Der VW-Konzern hat im ersten Quartal des Jahres deutlich weniger verdient, als Marktexperten vorab vermutet haben. Das Gleiche gilt für den Bereich Nutzfahrzeuge.(Bild:  Volkswagen)
Der VW-Konzern hat im ersten Quartal des Jahres deutlich weniger verdient, als Marktexperten vorab vermutet haben. Das Gleiche gilt für den Bereich Nutzfahrzeuge.
(Bild: Volkswagen)

Der Volkswagen-Konzern hat im ersten Quartal deutlich weniger verdient, wie es heißt. Das operative Ergebnis sackte nämlich von rund 4,6 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum auf 2,8 Milliarden Euro ab. Die Wolfsburger erklären das mit Sondereffekten von 1,1 Milliarden Euro. Die entsprechende Marge fiel von sechs auf 3,6 Prozent. Experten glaubten aber, für das erste Quartal mit einem operativen Plus von rund vier Milliarden Euro rechnen zu können, wobei die Rendite auf etwa fünf Prozent geschätzt wurde. Trotz des US-Zoll-Chaos bestätigte Volkswagen aber die Jahresziele. Die Effekte und ihre Wechselwirkungen auf Umsatz, Ergebnis und Cashflow könnten aktuell sowieso nicht abschließend bewertet werden. So soll der Umsatzerlös weiter um bis zu fünf Prozent steigen. Die operative Umsatzrendite des Konzerns wird voraussichtlich zwischen 5,5 und 6,5 Prozent liegen, wie es weiter heißt. Für den Netto-Cashflow des Konzernbereichs Automobile rechnet VW weiterhin mit einem Wert zwischen zwei und fünf Milliarden Euro.

Das lief parallel im Bereich VW-Nutzfahrzeuge

Die VW-Nutzfahrzeugholding Traton hat im ersten Quartal 2025 einen unerwartet deutlichen Rücksetzer beim operativen Ergebnis eingefahren, wie auch noch gemeldet wurde. Weil Absatz und Umsatz der Marken Scania, MAN und International zurückgingen, purzelte das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis um 42 Prozent auf 645 Millionen Euro. Vom Unternehmen befragte Analysten hatten im Schnitt lediglich einen Rückgang auf 877 Millionen erwartet. Die entsprechende Marge sackte um 3,3 Prozentpunkte auf 6,1 Prozent ab. Kurz zuvor hatte die VW-Tochter bereits bekanntgemacht, dass der Absatz in den ersten drei Monaten mit 73.100 Fahrzeugen zehn Prozent unter dem Vorjahreswert liegt. Die Jahresprognose halte das Management um Vorstandschef Christian Levin jedoch aufrecht. Der Traton-Aktie taten diese Nachrichten aber nicht gut.

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