Entspannung! Bei VW-Batterietochter Powerco sieht es nach Beschäftigungssicherung aus

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Bei Powerco, dem Batterieunternehmen von Volkswagen, soll es für die rund 2.000 Beschäftigten mindestens bis 2030 weitergehen ...

Seit Dezember laufen beim zum Volkswagen-Konzern gehörenden Batteriehersteller Powerco in Salzgitter die Produktionsanlagen. Nun ist man auch in puncto Zukunftssicherung mit der IG Metall einen großen Schritt vorwärts gekommen ...(Bild:  Powerco)
Seit Dezember laufen beim zum Volkswagen-Konzern gehörenden Batteriehersteller Powerco in Salzgitter die Produktionsanlagen. Nun ist man auch in puncto Zukunftssicherung mit der IG Metall einen großen Schritt vorwärts gekommen ...
(Bild: Powerco)

Dass es in den nächsten vier Jahren keine Entlassungen bei Powerco in Salzgitter gebe, sehe ein neues Tarifpaket vor, das zwischen Powerco und der IG Metall ausgehandelt wurde. Darüber informierte nun die Gewerkschaft. Der Tarifvertrag soll demnach vom 1. März 2026 bis zum 31. Dezember 2030 laufen. In diesem Zeitraum sollen dann eben betriebsbedingte Kündigungen verbindlich ausgeschlossen sein. Das Verhandlungsergebnis wird laut IG Metall wirksam, wenn es bis zum 28. Februar von beiden Tarifvertragsparteien angenommen wurde. Dieser Abschluss trage den aktuellen Herausforderungen der Batterieindustrie Rechnung und stärke durch den Aufschub der Tariferhöhung die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

Powerco-Mitarbeiter bekommen mehr Entgelt

Zum Hintergrund: Volkswagen hatte Ende 2025 mit der eigenen Batterieproduktion in Salzgitter begonnen. An der Zellfabrik auf dem Gelände des einstigen VW-Motorenwerks war seit Juli 2022 gebaut worden. Über eine Milliarde Euro wurde bisher investiert. Die getroffene Vereinbarung schaffe Verlässlichkeit für die Belegschaft und für den Standort. Zusätzlich soll eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 5,5 Prozent vereinbart worden sein. Diese Erhöhung wird allerdings nicht sofort wirksam, sondern soll bis zum 1. April 2031 gestundet erfolgen. Dieser Entgelttarifvertrag ist aber erstmals zum 31. März 2027 kündbar.

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