Aus alt mach neu Volkswagen-Zwickau wird zum Aufbereitungspionier für Altautos

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Volkswagen plant in Zwickau, ab 2030 jährlich bis zu 15.000 Fahrzeugen ein zweites „Leben“ einzuhauchen ...

Dieses Schicksal für Altautos will Volkswagen für seine Marken zumindest deutlich weniger wahrscheinlich machen. Denn die Wolfsburger wollen in Zwickau die Wiederaufbreitung und das Recycling von alten Fahrzeugen voranbringen.(Bild:  Krempelopa)
Dieses Schicksal für Altautos will Volkswagen für seine Marken zumindest deutlich weniger wahrscheinlich machen. Denn die Wolfsburger wollen in Zwickau die Wiederaufbreitung und das Recycling von alten Fahrzeugen voranbringen.
(Bild: Krempelopa)

Nachdem das VW-Werk in Zwickau schon beim Umstieg auf Elektroautos im Konzern die Pionierrolle gespielt hat, gilt das nun auch für die Angelegenheit Aufbereitungsmaßnahmen von Altfahrzeugen. Jetzt erschließen man also den wichtigen Geschäftsbereich namens Kreislaufwirtschaft. Dazu wird Volkswagen, wie man betont, bis zu 90 Millionen Euro investieren und auch noch rund 1.000 Arbeitsplätze sichern. Das Land Sachsen fördert das Vorhaben übrigens mit rund 10,8 Millionen Euro. Künftig sollen demnach gebrauchte Fahrzeuge der Konzernmarken vom Kunden und Händler wieder zurück in die Autofabrik geholt werden, was sowohl Elektroautos als auch Verbrenner betrifft.

So will VW altgediente Autos wiederbeleben

In Zwickau werden sie dann einem Status-Check unterzogen. Je nach Zustand werden sie dann entweder neu aufbereitet oder zerlegt, um einzelne Bauteile und Systeme für Gebrauchtwagen wiederzuverwenden. Auch sollen Rohstoffe – etwa aus den Batterien von E-Autos – zurückgewonnen werden. Nicht zuletzt wollen die Wolfsburger damit vom Rohstoffsektor unabhängiger werden und auch ihren CO2-Fußabdruck bei Fahrzeugen verkleinern. VW nannten zur Recyclingquote bisher zwar keine Zahlen, aber Experten verweisen auf Erfahrungswerte von anderen Industrien, bei denen die Quote bei 80 Prozent liegt, wobei Batterien zu über 90 Prozent recycelt werden können. Die Zahl der demontierten Fahrzeuge soll alsbald schrittweise erhöht werden. Noch sind aber Umbauten nötig und neue Anlagen sowie die Einführung von KI-Anwendungen. Dieses Jahr sollen aber schon die ersten 500 Fahrzeuge zerlegt werden.

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