Flurförderzeuge

Volle Batterieladung für Staplerflotten

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Die Ladegeräte mit der Active Inverter Technology sind bis zu 70% kleiner und deutlich leichter als die 50-Hertz-Geräte. Die beiden Gehäuseausführungen der Modelle Selectiva Plus D mit den Maßen 630 mm × 280 mm × 180 mm und 625 mm × 480 mm × 290 mm (B × H × T) wiegen 18,5 und 40 kg. Damit können sie platzsparend zwischen Verladetoren, an Regalen oder an Betonpfeilern montiert werden.

Batterie-Ladegeräte für 80-Volt-Batterien ausgelegt

Ausgelegt sind die Selectiva-Plus-D-Systeme für 80-Volt-Batterien mit Kapazitäten bis 1700 Ah. Mit den großen Modellen können aber auch alle Nass- und Gel-Traktionsbatterien, kleinere Batterien mit 12, 24, 36, 48 und 72 V oder auch einzelne Zellen geladen werden. Alle Selectiva-Ladegeräte verfügen über einen Kurzschluss- und einen thermischen Überlastschutz sowie eine Sicherheitsabschaltung.

Die Basisausstattung des Selectiva D bietet eine Ladezustandsanzeige, einen einstellbaren, verzögerten Ladestart zum Verhindern teurer Spitzenströme bei zeitgleichem Ladestart mehrerer Geräte und eine zeitgesteuerte Nachladung. Der Ladestart kann frei gewählt werden, um günstige Nachtstromtarife zu nutzen.

Spezielle Ladekennlinie für schnelleres Aufladen der Stapler-Batterien

Unter den Optionen für das Selectiva D sorgt zum Beispiel die Funktion I-Puls mit einer speziellen Ladekennlinie dafür, dass die Batterie schneller mit Energie versorgt wird. Diese elektronische Form der Elektrolytumwälzung verkürzt die Ladezeit um rund 1 h.

Einen ähnlichen Effekt hat auch die Option „Air-Puls“, eine pneumatische Form der Elektrolytumwälzung. Sie reduziert die Ladezeit um rund 2 h und macht oft das Wechseln von Batterien bei Mehrschichtbetrieb unnötig.

Batterie-Ladegeräte ermöglichen Dokumentation der letzten 35 Ladevorgänge

Weitere Optionen sind eine serielle Schnittstelle zur Dokumentation der letzten 35 Ladevorgänge und Erstellung von Ladeprotokollen mittels RS-232-Schnittstelle, Fernanzeigen, Losfahrschutz, Möglichkeiten der externen Start-Stopp-Funktionen oder die Ansteuerung eines Magnetventils zur automatischen Befüllung der Batterien mit destilliertem Wasser.

Eine batterieschonende Option vor allem für Einsätze in Kühlhäusern ist das temperaturgeführte Laden. Dabei wird über einen Sensor permanent die Temperatur der Batterie gemessen und die Ladekennlinie entsprechend gesteuert.

Harald Scherleitner ist Leiter der Sparte Batterieladesysteme bei der Fronius International GmbH in A-4600 Wels.

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