Volvo in Not Schwedischer Autobauer Volvo steckt tiefrot in den Zahlen

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Der von chinesischen Eigentümern Geely kontrollierte schwedische Autobauer Volvo Cars hat im zweiten Quartal 2025 hohe Verluste zu beklagen, wie der dpa gemeldet wurde.

Volvo schreibt tiefrote Zahlen im zweiten Quartal 2025, wie jetzt bekannt wurde. In schwedischen Kronen gerechnet, beklage man einen Verlust im hohen 1-stelligen Milliardenbereich.(Bild:  Volvo Cars)
Volvo schreibt tiefrote Zahlen im zweiten Quartal 2025, wie jetzt bekannt wurde. In schwedischen Kronen gerechnet, beklage man einen Verlust im hohen 1-stelligen Milliardenbereich.
(Bild: Volvo Cars)

In den drei Monaten April bis Juni stand bei Volvo Cars unter dem Strich ein Nettoverlust von 8,1 Milliarden schwedischen Kronen (rund 716 Millionen Euro) in den Büchern – nach 5,7 Milliarden Kronen Gewinn ein Jahr zuvor, wie aus Göteborg zu erfahren ist. Das Unternehmen hatte bereits vor einigen Tagen hohe Abschreibungen in Höhe von 11,4 Milliarden Kronen angekündigt. Als Gründe gab man etwa die verspätete Einführung von Modellen und die Zollpolitik der USA an. Die Auslieferungen an Endkunden lagen im Quartal bei knapp

182.000 Autos – und damit 12 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Umsatz knickte um acht Prozent auf absolute 93,5 Milliarden Kronen ein. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern brach sogar um fast zwei Drittel auf 2,9 Milliarden Kronen ein. Volvo-Chef Hakan Samuelsson sprach aber von einer Verbesserung im Vergleich zum ersten Quartal – auch was den Finanzmittelzufluss angeht.

Volvo streicht Tausende von Bürojobs

Volvo hat übrigens bereits ein Sparprogramm in die Wege geleitet, wie es weiter heißt. Inklusive Beratern sollen damit weltweit 3.000 Verwaltungsjobs wegfallen. Das sind rund 15 Prozent aller Arbeitsplätze in Büros. Ein Großteil entfalle dabei in Schweden. Inklusive anderer Maßnahmen will Samuelsson damit insgesamt knapp 1,7 Milliarden Euro einsparen. Das koste im Quartal weitere 124 Millionen Euro. Bis zum Herbst soll der Umbau abgeschlossen sein. Volvo hat aber auch schon länger Schwierigkeiten. Denn zwischenzeitlich belasteten hohe Batteriekosten den Konzern, weil der von den Schweden geplante ambitionierte Hochlauf der reinen Elektroautos stockte. Im Frühjahr musste Ex-Chef Jim Rowan kurzerhand seinen Hut nehmen. Mit Samuelsson übernahm überraschend sein Vorgänger wieder das Ruder. Zu Geely gehören außerdem der Elektroautobauer Polestar und Anteile des schwedischen Lkw-Bauers Volvo Group.

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