MRW C.M. Fuisting Vom Zuführsystem mit Kamera zum optoelektronischen Systembaukasten
Lösungen für das Zuführen, Sortieren, Handhaben und Verpacken stellt MRW C.M. Fuisting GmbH & Co. KG auf der Motek vor. Neu im Programm sind außerdem Sondermaschinen und Anwendungen von Flächenkameras zur Inspektion von Oberflächen oder Merkmalen, die sich mit einer Zeilenkamera nicht erfassen lassen.
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Das Vorläuferunternehmen der MRW C.M. Fuisting GmbH & Co. KG in Iggingen-Brainkofen wurde 1976 von Heinz Meitinger und Christian Manuel Fuisting gegründet – beide sind noch heute Partner und Inhaber, Fuisting ist gleichzeitig Geschäftsführer des seit 2001 unter der heutigen Firmierung agierenden Unternehmens.
Basierend auf ihren damaligen beruflichen Erfahrungen bei der Entwicklung von elektronischen Zeitmessern haben die beiden Unternehmer bis 1982 Prüfgeräte für Uhren entwickelt und produziert. Die Grundidee für die heutige Produktlinie war schon um 1980 entstanden, als bereits verstärkt Roboter in flexiblen Montagelinien eingesetzt wurden. Ein „Schwachpunkt“ habe aber bei den starren mechanischen Zuführgeräten gelegen, erinnert sich Fuisting: „Es galt also, ein völlig neues Zuführkonzept zu entwickeln.“ Die nachstehend aufgeführten Kriterien mussten dem Unternehmer zufolge erfüllt sein:
- Standardsystem für möglichst viele Anwendungen
- kurze Umrüstzeiten auf neue Teile
- hohe Wiederverwendbarkeit
- einfache Handhabung
- schnelle Anpassung an Sonderaufgaben
Der Name war schnell gefunden: Robopot-System – der Fördertopf für Roboter. Die Entwicklung des Herzstücks, eines intelligentes Kamerasystems, dauerte laut Fuisting dann noch fast fünf Jahre: „Da es nichts Vergleichbares gab,“ so der Unternehmer, „musste alles, von der Hardware über die komplette Software bis hin zur Spezialmechanik, in eigener Regie erarbeitet werden.“
Was als einfaches Zuführsystem mit Kamera begann, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem komplexen Baukastensystem, das in seinen Grundzügen und Varianten auf der Motek (Halle 1, Stand 1156) präsentiert wird und mit dem weltweit schon schwierigste Aufgaben in den Bereichen Zuführen, Sortieren, Handhaben und Verpacken gelöst werden. Inzwischen liefere das Unternehmen komplette Anlagen, sagt Fuisting, die im eigenen Haus entwickelt, konstruiert und gefertigt würden. Das gelte für die Elektronik genauso wie für die mechanischen Komponenten oder den eigenen Schikanenbau.
Neu im Programm sind Sondermaschinen und Anwendungen von Flächenkameras zur Inspektion von Oberflächen oder Merkmalen, die sich mit einer Zeilenkamera nicht erfassen lassen.
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