VW scheint OK Volkswagen-Betriebsrat hat keine Angst vor der Zukunft

Quelle: dpa 2 min Lesedauer

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Die VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo sieht die Wolfsburger trotz der angespannten Lage in der Branche für die kommenden Jahre gut aufgestellt ...

Wenn man den Worten der VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo glauben darf, dann hat der Autobauer aus Wolfsburg genug Luft für die Zukunft in den Reifen. Es komme aber auch auf die politischen Umstande an ...(Bild:  Volkswagen)
Wenn man den Worten der VW-Betriebsratschefin Daniela Cavallo glauben darf, dann hat der Autobauer aus Wolfsburg genug Luft für die Zukunft in den Reifen. Es komme aber auch auf die politischen Umstande an ...
(Bild: Volkswagen)

In der gesamten Automobilindustrie sei die Situation bekanntlich recht ernst. Daniela Cavallo ist dennoch zuversichtlich, was Volkswagen betrifft, denn man ist gut aufgestellt,, wie sie sagte. Denn viele neue Produkte stünden in den Startlöchern und es gebe einen klaren Plan, um den Konzern nach vorn zu bringen. Befürchtungen, dass es bei VW doch noch zu Werksschließungen oder einem verschärften Stellenabbau kommen kann, kann Cavallo nicht unterstreichen. Das sei in der Tarifeinigung Ende 2024 verbindlich festgeschrieben worden. Der damals vereinbarte Plan soll nun auch gemeinsam umgesetzt werden. Einem Pressebericht zufolge plant der Konzern aber ein weiteres Sparprogramm mit einem Volumen von rund 60 Milliarden Euro. Der bisherige Plan sieht dennoch den Abbau von rund 35.000 Stellen bis 2030 vor, was aber sozialverträglich und ohne betriebsbedingte Kündigungen geschehen soll. Das werde die Wolfsburger in den kommenden Jahren deutlich verändern. Cavallo: „Wir haben nämlich einen gemeinsamen Plan aufgestellt, der viele Veränderungen beinhaltet.“ Es werde zwar Umstrukturierungen und einen Personalabbau geben. Zugleich arbeite der Konzern aber auch an Zukunftsthemen, wie neuen Produkten und stärkeren Synergien innerhalb des Konzerns.

Die deutsche Indusriepolitik muss zu einem Guss werden ...

Das Ziel sei es, Volkswagen robust für die Zukunft aufzustellen. Auch den Automobilstandort Deutschland sieht die Betriebsratschefin langfristig nicht in Gefahr: „Wir haben gute Köpfe, wir haben super Ingenieure, wir haben Tradition und wir haben einen Kundenstamm, auf den wir setzen können. Auch können wir dem Wettbewerb Paroli bieten.“ – vorausgesetzt, es seien bessere politische Rahmenbedingungen und faire Bedingungen für die Branche vorhanden. Denn nur dann habe die Automobilindustrie auch eine sehr gute Zukunft. Cavallo fordert etwa einen weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur, wettbewerbsfähige Strompreise sowie eine abgestimmte Industriepolitik in Deutschland und Europa. Auch brauche es faire Wettbewerbsbedingungen, was sie mit Blick auf chinesische Hersteller äußerte. Planungssicherheit angesichts von US-Zölle brauche es ebenso. Freier Handel allein reicht nach ihrer Ansicht nämlich nicht aus. Die Industriepolitik muss aus einem Guss sein, bei dem auch Förderung für die lokale Industrie stattfindet. Heute findet in Wolfsburg übrigens die reguläre Betriebsversammlung statt.

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