Kategorisches Nein VW kann Lohnforderungen der IG Metall nicht akzeptieren

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Volkswagen hat die Lohnforderung der IG Metall im Rahmen der laufenden Gespräche zurückgewiesen, wie es heißt. VW droht jetzt sogar mit Gehaltseinbußen.

Die erste Gesprächsrunde zwischen IG Metall und VW ist nach drei Stunden ergebnislos in Hannover ausgelaufen. Arne Meiswinkel vertritt dabei Volkswagen: „Wir müssen sparen. Mehr Lohn geht da nicht – eher im Gegenteil. Was die Gewerkschaft fordert, ist deshalb utopisch.“(Bild:  Volkswagen)
Die erste Gesprächsrunde zwischen IG Metall und VW ist nach drei Stunden ergebnislos in Hannover ausgelaufen. Arne Meiswinkel vertritt dabei Volkswagen: „Wir müssen sparen. Mehr Lohn geht da nicht – eher im Gegenteil. Was die Gewerkschaft fordert, ist deshalb utopisch.“
(Bild: Volkswagen)

Statt Kostenbelastung brauchen wir Kostenentlastung, kommentierte der VW -Verhandlungsführer Arne Meiswinkel, Personalvorstand der Kernmarke Volkswagen, nach der ersten Verhandlungsrunde in Hannover. „Dafür wird auch ein Beitrag der Beschäftigten erforderlich sein“, wie sich Meiswinkel weiter äußerte.

In keinem Streitpunkt ist man vorangekommen

„Das kann man nur als Minusrunde interpretieren“, so der IG-Metall-Verhandlungsführer Thorsten Gröger, nach dem Ende der dreistündigen Gespräche. Die IG Metall fordert vom auf Sparkurs befindlichen VW-Konzern, wie für die gesamte Branche, bekanntlich sieben Prozent mehr Lohn. Keine Annäherung gab es laut IG Metall auch im Streit um mögliche Werkschließungen und Entlassungen. Das Thema wurde nicht konkretisiert, heißt es. Laut Gröger hat sich VW lediglich allgemein dazu geäußert. Ein neuer Verhandlungstermin wurde zunächst nicht vereinbart. Gröger hofft jedoch, dass dieser vor Ende November stattfindet.

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