Weniger Chefs bringt mehr Volkswagen will durch Umbau der Massenmarken viel Geld sparen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Wie jetzt bekannt wurde, will VW durch Veränderungen bei den Massenmarken rund eine Milliarde Euro bei der Produktion einsparen. Lesen Sie!

Der Volkswagen-Konzern hat sich dazu entschieden, in der Produktion enorm einzusparen. Dazu will man im Sektor der sogenannten VW-Massenmarken gravierende Änderungen vornemen ...(Bild:  Volkswagen)
Der Volkswagen-Konzern hat sich dazu entschieden, in der Produktion enorm einzusparen. Dazu will man im Sektor der sogenannten VW-Massenmarken gravierende Änderungen vornemen ...
(Bild: Volkswagen)

Der Wolfsburger VW-Konzern baut seine Massenmarken um, wie der dpa bekannt wurde. Er will damit in den kommenden Jahren viel Geld in der Produktion einsparen. Die Neuordnung in der Organisation führe allein im Produktionsbereich zu Einsparmöglichkeiten von rund einer Milliarde Euro (bis 2030). So sollen die Zentralbereiche Produktion, technische Entwicklung und Einkauf in einem gemeinsamen markenübergreifenden Gruppenvorstand gebündelt werden, wie man dazu erfährt. Damit einher gehe auch ein Schrumpf der bisherigen Vorstandsposten in den Marken der Gruppe. Das heißt etwa, dass die einzelnen Marken Skoda, Seat respektive Cupra und die Lieferwagensparte VW-Nutzfahrzeuge (VWN) nur noch von jeweils vier regulären Vorständen geführt werden sollen.

Volkswagen wird schlanker und schlagkräftiger

Das neue Steuerungsmodell senke demnach die Gesamtzahl der Vorstandsmitglieder in der Markengruppe um etwa ein Drittel. Mittelfristig würden die Managementstrukturen sogar noch weiter verschlankt. Der sogenannte Markengruppenvorstand verspricht raschere Entscheidungen und eine effektivere Steuerung des Automobilbaugeschehens. VW nennt das „Markenübergreifenden Optimismus“. Nach aussage von Thomas Schäfer, dem Pkw-Bereichs-Chef bei VW startet man mit der neuen Struktur noch im Januar. Bis zum Sommer soll alles umgesetzt sein. Leider sind die von Konzernchef Oliver Blume vorgesehenen 35.000 Arbeitsplätze, die es bis 2030 nicht mehr geben soll, nicht gerettet, wie es scheint.

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